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Sonntag, 2003-04-13

Der "Sandmann" ist zurück

Scott "The Sandman" Pemberton boxt gegen Lloyd Bryan um den NABO-Titel

Mit Scott "The Sandman" Pemberton aus den USA kehrt heute in Mashantucket im US-Bundesstaat Connecticut einer der größten Super-Mittelgewichtler in den Ring zurück. Der 34-Jährige misst 1,89 Meter Körpergröße. Seinen letzten Kampf bestritt "der Sandmann" vor eineinhalb Jahren. Sein Gegner im Kampf um den Titel des Nordamerikanischen Boxverbandes NABO ist Lloyd "Jabba" Bryan aus Jamaika, der in Deutschland kein Unbekannter ist. Denn im März 2000 unterlag er gegen den Weltmeister der IBF im Super-Mittelgewicht Sven Ottke in Magdeburg. Im Januar 2001 gewann Markus Beyer gegen den 31-Jährigen einen Kampf in Riesa.
Außer gegen die beiden deutschen Boxer musste Bryan noch fünf Niederlagen einstecken, allerdings gegen starke Boxer wie Dana Rosenblatt, Omar Sheika oder Mads Larsen. In seinem Kampfrekord stehen 20 Siege zu Buche. Pemberton hat in 25 Kämpfen 22-mal den Ring als Sieger verlassen. Zweimal verlor er und einmal erreichte er ein Unentschieden.
"Ich bin hierher gekommen, um zu kämpfen und um zu gewinnen. Darum gehts. Dies ist mein Tag. Ich habe hart trainiert und alles läuft bestens. Morgen werdet ihr einen explosiven Boxer sehen", erklärte Bryan auf der gestrigen Pressekonferenz. Die Ursache für Pembertons Pause war eine Haftstrafe. Der Sandmann war wegen Erpressung inhaftiert worden. "Ich bin in Form und habe hart für diesen Kampf trainiert. Ich war in Big Bear in Kalifornien und habe mit Jeff Lacy, dem Teilnehmer der Olympischen Spiele von Sydney, gesparrt. Ich habe so viel gearbeitet, wie nur möglich und bin zuversichtlich, dass ich gewinnen werde. Ich bin bereit. Es kann losgehen", sagte Pemberton und fügte noch hinzu: "Jeder denkt, im Boxsport muss man Blödsinn reden, aber so ist es nicht. Es ist mehr wie ein mentales Schachspiel. Ich kenne meinen Gegner nicht allzu gut, aber ich möchte seine Hand schütteln." Der Sieger des Kampfes bekommt einen vorderen Platz in der Weltrangliste der WBO, in der Joe Calzaghe aus Wales Weltmeister ist.