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Freitag, 2002-04-05

De La Hoya verletzt

Oscar De La Hoya kann am 4. Mai nicht gegen seinen US-Landsmann Fernando Vargas antreten

Aufgrund einer Verletzung hat der WBC-Weltmeisters im Halb-Mittelgewicht, Oscar De La Hoya, seinen für den 4. Mai in Las Vegas geplanten Kampf gegen den WBA-Champion Fernando Vargas abgesagt. Die Promoter des mit Spannung erwarteten Duells erklärten, dass sie versuchen werden, den Event auf den 14. September zu verlegen. Eine Einigung konnte allerdings noch nicht erzielt werden.
De La Hoya hatte sich im Sparring eine schwere Verstauchung des rechten Mittelhandknochens zugezogen. "Ich bin am Boden zerstört, dass dieser Kampf verschoben werden muss. Ich freue mich auf diesen Fight und verspreche, dass die längere Wartezeit sich lohnen wird", sagte der enttäuschte 29-Jährige.
Es ist schon das zweite Mal hintereinander, dass der Olympiasieger von Barcelona 1992 einen Kampf wegen einer Verletzung abgesagt hat. Im Dezember des vergangenen Jahres platzte der Fight gegen Roman Karmazin aus Russland, da De La Hoya sich an seinem linken Handgelenk verletzt hatte.
Sollte der Kampf tatsächlich im September stattfinden, so wird der "Golden Boy" insgesamt 15 Monate nicht mehr geboxt haben. Für Vargas bedeutet die Verschiebung eine Ringpause von einem Jahr.
"Fernando war nicht wirklich überrascht. Er glaubt, dass Oscar Angst hat, gegen ihn zu kämpfen. Ich muss Oscar glauben, dass seine Hand wirklich verletzt ist. Ich habe mich allersdings immer gefragt, ob er wirklich gegen Fernando Vargas antreten wird", sagte Gary Shaw, der Promoter des WBA-Weltmeisters, der auch Lennox Lewis betreut.
Mit der Verschiebung steht der Kampf den anderen großen Duellen, die in diesem Jahr stattfinden sollen, in nichts nach. Die Megafights von Tyson gegen Lewis und Barrera gegen Morales konnten ebenfalls nicht an ihrem ursprünglich geplanten Termin stattfinden.
De La Hoya hat in seinem Kampfrekord 34 Siege und zwei Niederlagen stehen. Der 24-jährige Vargas hat 22 Kämpfe in seiner Laufbahn gewonnen, 20 davon durch K.o. Eine Niederlage erlitt der WBA-Weltmeister gegen Felix Trinidad.
Der WBC-Champion soll an dem Kampf 14 Millionen US-Dollar plus eine Beteiligung an den Pay-per-View Einnahmen verdienen. Für Vargas geht es immerhin noch um eine Kampfbörse von sechs Million US-Dollar plus die Beteiligung an den Einnahmen der TV-Sender.
Die Rivalen, die beide aus der Gegend um Los Angeles stammen, haben niemals einen Hehl aus ihrer gegenseitigen Antipathie gemacht. Bei einem Gerangel im letzten Monat in Los Angeles versprach Vargas, dass er De La Hoya schlagen werde. Bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Kampfes im Januar schubsten sich die beiden Kontrahenten gegenseitig herum und rempelten sich an.