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Sonntag, 2004-06-06

De La Hoya favorisiert

Der Amerikaner Oscar De La Hoya fordert Felix Sturm heraus

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kommt es im MGM Grand in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, zum Aufeinandertreffen um die WBO-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Dabei stehen sich Titelträger Felix Sturm (20 Profikämpfe, 20 Siege) aus Leverkusen und der "Golden Boy" Oscar De La Hoya (36-3) aus den USA im Seilgeviert gegenüber.
Obwohl der 25-jährige Sturm zur Titelverteidigung in den Ring steigt, ist er bei den amerikanischen Buchmachern klarer Außenseiter. Zu groß sind die Erfolge, die sein 31-jähriger Herausforderer in den vergangenen Jahren für sich verbuchen konnte. Doch De La Hoya, der bereits Weltmeister in fünf verschiedenen Gewichtsklassen war, könnte Felix Sturm unterschätzen.
"Kein Kampf ist ein Spaziergang. Aber der tatsächliche Grund, warum ich erstmals im Mittelgewicht in den Ring steige, ist ein anderer. Ich will Geschichte schreiben. Und ich weiß, dass ich das kann", erklärte der Amerikaner. Damit deutete er noch einmal an, dass der Fight gegen Felix Sturm für ihn nur ein Zwischenschritt zum Duell im September gegen den führenden Mann im Mittelgewicht, Bernard Hopkins, sein soll.
Trotzdem glaubt der von Michael Timm trainierte Sturm fest an seine Chance. "Die Gewichtsklasse ist reif für einen Generationswechsel. Ich bin hier, um ihn zu vollziehen. Ich weiß, mir gehört die Zukunft. Ich glaube, Oscar hat sich für sein Vorhaben den falschen Gegner ausgesucht. Ich bin nicht hergekommen, um nur meinen Scheck abzuholen", diktierte Sturm bei der Pressekonferenz vor dem WM-Kampf in die Mikrophone der Journalisten.