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Mittwoch, 2002-02-13

Darf Tyson nach Texas?

Entgegen anderer Aussagen habe sich Mike Tyson bei seinem letzten Aufenthalt in Texas ordnungsgemäß verhalten

Der Anwalt von Mike Tyson, Darrow Soll, erklärte, dass der texanische Politiker Ray Allen nicht alle Fakten berücksichtigt habe, als er auf Kosten seines Mandanten Schlagzeilen machte. Allen drohte damit, dass der frühere Weltmeister im Schwergewicht inhaftiert werden würde, sobald er einen Fuß in den US-Bundesstaat Texas setze.
Der 35-Jährige habe, laut Allen, bei einem Aufenthalt in San Antonio gegen seine Meldepflicht als Straftäter verstoßen. "Die Behauptung des Politikers Allen, dass Mr. Tyson während seines Trainings gegen seine Auflagen verstoßen habe, ist falsch. Wie vom Gesetz vorgeschrieben hat sich Mr. Tyson am 30. März 2001 bei der Polizei in San Antonio gemeldet", sagte Soll.
Möglicherweise ist dies ein unerwarteter Schritt für Texas in Richtung Austragung des WM-Kampfes im Schwergewicht von Tyson gegen Lewis. Denn noch am vergangenen Wochenende riet Allen (siehe auch Top Thema) dem Vorsitzenden der Kommission zur Vergabe einer Boxlizenz in Texas, Billy Kuntz, Tyson aus besagten Gründen nicht boxen zu lassen. Kuntz hatte zuvor schon offen sein großes Interesse an dem Kampf bekundet.

Nach der Absage der 80.000 Zuschauer fassenden Motorsportarena "Texas Motor Speedway" in Fort Worth sind noch folgende Austragungsstätten in Texas im Gespräch: der Astrodome in Houston, der Alamodome in San Antonio und das neue American Airlines Center in Dallas.
Der Berater von Tyson wollte sich an den Spekulationen über den möglichen Eventort nicht beteiligen. Priorität habe erst einmal der Erhalt einer Lizenz für seinen Mandanten. Nach Berichten der Tageszeitung "USA Today" habe Tyson-Berater Finkel eine Boxlizenz in der Tasche, allerdings nicht von einem der im Vertrag gewünschten US-Bundesstaaten (Kalifornien, Florida, Texas und New Jersey).
Der Staat Nevada, Heimat des ursprünglichen Austragungswunschortes Las Vegas, hatte die Vegabe der Lizenz an Tyson mit vier zu eins Stimmen der Entscheidungskommission abgelehnt. New York schloss sich umgehend dem Urteil an. Mehr dazu im Bereich "Top-Thema".