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Sonntag, 2009-06-14

Cotto weiter WBO-Champion

Der WBO-Gürtel bleibt bei Miguel Cotto (Foto: SE)

Knapper Punktsieg gegen Clottey

Miguel Cotto bleibt Weltergewichts-Weltmeister bei der WBO. Der Kämpfer aus Puerto Rico setzte sich am Samstagabend im Madison Square Garden in New York, USA, mit einem knappen Punktsieg (116:111, 115:112 und 113:114) gegen seinen Herausforderer Joshua Clottey aus Ghana durch.

Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein interessanter Fight. Von der Ringmitte aus agierten beide Kontrahenten mit ihren Führhänden und ersten linken Haken. Doch Cotto erwischte den besseren Start, denn schon Ende des ersten Durchgangs verbuchte er durch eine Linke zum Kopf des Gegners einen Niederschlag für sich. 

Sein Kontrahent, der für diesen Kampf extra den zuvor gewonnenen IBF-Gürtel niedergelegt hatte, ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Mit sauberen Treffern erkämpfte sich der 32-Jährige in der Folge Vorteile. Cotto hielt mit harten Händen dagegen. Doch seine Angriffe verpufften häufig auf der Deckung des Gegners. 

Im dritten Durchgang kassierte der Champion aus Puerto Rico nach einem unabsichtlichen Kopfstoß auch noch einen tiefen Cut über dem linken Auge. Zwar schien die Verletzung dem WBO-Weltmeister in den kommenden Runden Probleme zu bereiten, doch sie hinderte den 28-Jährigen nicht daran, weiter aggressiv zu Werke zu gehen.

Im fünften Durchgang folgte eine kuriose Situation: Clottey stolperte bei einem Gerangel mit Cotto zu Boden. Hierbei zog er sich offenbar eine Fußverletzung zu, die ihn danach hindern sollte. Ab der siebten Runde wurde er trotzdem wieder aktiver. Mit seiner rechten Schlaghand setzte der an Reichweite überlegene Herausforderer seinem Gegner zu. 

Am Ende des zehnten Durchgangs blitzte dann das Können von Miguel Cotto auf, der zwischenzeitlich müde gewirkt hatte. Mit zwei linken Haken zum Kopf riss er das Geschehen wieder an sich. Da er auch in der Schlussphase der effektivere Mann im Ring war, lag er am Ende auf den Wertungszetteln der Punktrichter mit einem 2:1-Urteil vorne. 

Im zweiten WM-Fight trennten sich der WBO-Halbfliegengewichts-Champion Ivan Calderon (Puerto Rico) und Rodel Mayol (Philippinen) mit einem technischen Unentschieden (58:56, 56:58 und 57:57). Bereits im vierten Durchgang hatte sich Calderon bei einem unabsichtlichen Kopfstoß eine stark blutende Wunde an der Stirn zugezogen, ehe in Runde sechs abgebrochen wurde.