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WBA-Weltmeister bereitet sich auf erste Titelverteidigung vor

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Dienstag, 2008-07-29

Cotto unterliegt Margarito

Antonio Margarito neuer WBA-Weltmeister

Erste Niederlage für Miguel Cotto: Der bisherige WBA-Champion im Weltergewicht musste sich am Samstagabend im MGM Grand in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, in seinem 33. Profikampf Antonio Margarito geschlagen geben. Der Herausforderer, der für diesen Kampf extra den IBF-Gürtel niedergelegt hatte, siegte durch technischen K.o. nach zwei Minuten und fünf Sekunden der elften Runde.

Antonio Margarito (l.) bezwang in Las Vegas Miguel Cotto (r.)
Zunächst war es Cotto, der in dem Aufeinandertreffen die besseren Akzente setzte. Doch sein an Reichweite überlegener Kontrahent kam im Laufe des Fights immer mehr auf. Dabei übte der 30-jährige Margarito mit hoher Schlagfrequenz enormen Druck auf seinen Gegner aus. Cotto brachte dafür mit seiner Führhand und einigen Kontern zunächst die klareren und härteren Hände ins Ziel.
Im siebten Durchgang riss der in Tijuana lebende Herausforderer das Geschehen mit gefährlichen Aufwärtshaken noch mehr an sich. Zwar hielt der Titelverteidiger aus Puerto Rico, der im März letzten Jahres den Berliner Oktay Urkal in San Juan in einem WM-Kampf besiegt hatte, in der neunten Runde besser dagegen, doch Margarito wirkte im zehnten Durchgang wieder deutlich überlegen.
In Runde elf ließ sich Cotto nach zahlreichen Treffern des Mexikaners von Ringrichter Kenny Bayless anzählen. Zwar erhob sich der 27-Jährige noch einmal, doch wenig später gab er dem permanenten Druck nach und ging nach weiteren Angriffen seines Widersachers an den Ringseilen erneut in die Knie. Seine Ecke warf daraufhin das Handtuch und signalisierte somit endgültig die Aufgabe.

Cesar Canchila eroberte den WBA-Interims-Titel (Fotos: Sumio Yamada)
Grund zur Freude gab es in Las Vegas auch für Cesar Canchila. Der Kolumbianer gewann gegen den Mexikaner Giovanni Segura den WBA-Interims-Titel im Halbfliegengewicht. Nachdem der 26-jährige Canchila in der zweiten Runde zu Boden musste, drehte er gehörig auf. Am Ende der zwölf Runden lag er auf den Wertungszetteln der Punktrichter deutlich mit 115:112, 117:110 und 117:110 vorne.