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Sonntag, 2003-07-06

Corley spottet über Judah

Die Abneigung der beiden Athleten gegeneinander spitzt sich vor dem Kampf um die WBO-WM weiter zu

Am 12. Juli treffen in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, die beiden Halb-Weltergewichtler DeMarcus Corley und Zab Judah um die WBO-Weltmeisterschaft aufeinander. Schon vor dem Ringgefecht wurde klar, dass beide Athleten eine tiefe Abneigung gegeneinander verspüren.

"Zuerst gab es kein böses Blut zwischen uns, aber jetzt ist es real. Er ist unreif. Judah ist kein richtiger Mann. Er ist nur ein Junge", spottete der WBO-Champion Corley erneut verbal vor dem Fight über seinen Herausforderer. Beide Athleten waren zuvor bei einer Pressekonferenz im März in Philadelphia bereits aneinander geraten, so dass es zu einigen Handgreiflichkeiten kam.
Aber auch zu rein sportlichen Belangen äußerte sich der Rechtsausleger. "Das Trainingslager war großartig. Auf Judah wird ein großer Druck liegen, weil er gegen einen Puncher wie mich in den Ring steigen muss. Seine langen Ringpausen könnten ein entscheidender Faktor in seiner Karriere sein. Deshalb wird man abwarten müssen, in welcher Form er sich befindet", sagte der Titelverteidiger.
"Wenn er hart genug trainiert hat, dann wird er für den Kampf bereit sein. Aber wir alle wissen, dass ich der Weltmeister bin. Wir werden das Tempo diktieren und von der Ringmitte aus den Fight bestimmen. Wenn er sich zum Weglaufen entscheidet, könnte es ein unschönes Aufeinandertreffen werden, bis ich ihn erwische", fuhr DeMarcus Corley fort.

Trotzdem gab sich der Herausforderer Zab Judah vor dem WM-Fight ebenfalls kämpferisch. "Ich komme zurück, um mir zu holen, was mir gehört", sagte der 25-Jährige. Damit spielte der Rechtsausleger auf die Tatsache an, dass er bereits Weltmeister bei einem der bedeutenden Weltverbände, der IBF, war. "Ich werde jedem zeigen, dass ich der beste Kämpfer dort draußen bin. Ich will der beste Pound-for-Pound-Fighter werden", erklärte Zab Judah vor dem Ringgefecht weiter.