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Freitag, 2003-06-27

Comeback von Fischer

28. September in Zwickau: Willi Fischer vs. Piotr Jurczyk, Vorbericht von Jean-Marcel Nartz

Der 30 Jahre alte von Walter Sternad trainierte und gemanagte Frankfurter Willi "de Ox" Fischer galt vor zehn Jahren als die größte deutsche Schwergewichtshoffnung seit Karl Mildenberger. Seit 1995 ist er Profi und erreichte die Internationale und Nationale Deutsche Meisterschaft, die er an Kim Weber, Timo Hoffmann und René Monse verlor.
Zudem war er WBO-Intercontinentaler Meister, kämpfte erfolglos gegen Herbie Hide um die WBO-Weltmeisterschaft und nennt sich seit September 2001 Meister des Verbandes WBB. Viele Verletzungen warfen ihn mehrmals aus der hoffnungsvoll begonnenen Bahn. Nachdem er den Promotervertrag bei Wilfried Sauerland unterschrieben hat, meinte er nur lakonisch, dass er das schon vor sieben Jahren hätte machen müssen.
Nach sieben relativ mageren Jahren sollen nun sieben fette Jahre bis zum Karriereende folgen. Mit Walter Sternad hat Fischer einen Trainer, der ihn fordert und vor allem konditionell so gut wie nie zuvor in Form bringt. Fischer will noch einmal angreifen. Er will die Kritiker verstummen lassen und ihnen mit Leistung und Erfolgen beweisen, dass er nicht nur das "ewige Talent" ist, sondern dass aus ihm ein Kerl geworden ist, der keinen Boxer der Welt fürchtet. Der Vertrag mit Sauerland gab ihm Ansporn, Motivation und Inspiration.
Der verpflichtete Pole Piotr Jurczyk ist ein Gegner, der stets für eine Überraschung gut ist. Zweimal wurde er als Verlierer nach Großbritannien verpflichtet und besiegte dann die favorisierten Willie Clyde und Paul Douglas. In Zwickau gilt er als Außenseiter, aber in dieser Rolle fühlt er sich wohl und möchte Fischer besiegen.