Deutsch English
24.07.2014
Top-Thema

Huck will Erfolgsgeschichte...

WBO-Weltmeister: "Mein Gegner ist stark, aber ich werde ihn schlagen"

Hernandez vs. Arslan

Erstes Aufeinandertreffen vor der IBF-WM am 16. August in Erfurt

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Freitag, 2004-01-09

Chance für Yong-Soo Choi

Yong-Soo Choi will die erneute Titelchance gegen Sirimongkol Singmanasak nutzen

Wenn am heutigen Montagabend der Thailänder Sirimongkol Singmanasak in der Korakuen Hall in Tokio, Japan, in den Ring steigt, um erstmalig seinen WBC-Gürtel im Super-Federgewicht zu verteidigen, dann ist der Weltmeister, wenn man den Namen seines Kontrahenten liest, nicht unbedingt Favorit. Wenn man aber genauer hinschaut und die derzeitige Weltranglistenpositionierung seines Gegners Yong-Soo Choi betrachtet, dann sieht der Sachverhalt schon wieder ganz anders aus.
Der WBC-Champion Sirimongkol Singmanasak erboxte sich den damals vakanten Titel am 28. August vergangenen Jahres in der Ryogoku Sumo Arena von Tokio durch einen K.o.-Erfolg in der zweiten Runde gegen Kengo Nagashima aus Japan. Der hart schlagende Thailänder übernahm seinerzeit von Beginn an das Kommando im Ring. In der zweiten Runde führte ihn eine schwere Rechte gegen seinen Kontrahenten zum WM-Titel.
"Ich bin aufgeregt, meinen Titel hier in Japan zum ersten Mal zu verteidigen und werde ihn entweder durch einen Knockout oder Punktsieg wieder zurück nach Thailand bringen", äußerte sich der 25-jährige Titelverteidiger in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Kampf. Bei einen Erfolg hätte der WBC-Weltmeister eine Bilanz von 42 Siegen aus 43 Profifights in seinem Kampfrekord vorzuweisen. Seine bisher einzige Niederlage rührt aus dem Jahre 1997, als er im Ringgefecht um die WBC-Krone im Bantamgewicht Joichiro Tatsuyoshi aus Japan unterlag.
Sein Kontrahent Yong-Soo Choi ist ebenfalls ein sehr erfahrener Athlet. Mit einer Bilanz von bisher 29 Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden steht er zwar derzeit nur auf Platz 14 der WBC- und an Nummer 11 der WBA-Weltrangliste, doch der Koreaner war selbst schon lange Zeit in Besitz eines WM-Gürtels. Am 21. Oktober 1995 besiegte er Victor Hugo Paz aus Argentinien durch technischen K.o. in der zehnten Runde und sicherte sich so den WBA-Titel im Super-Federgewicht.
Den Gürtel des Weltmeisters konnte er daraufhin siebenmal verteidigen, ehe der Japaner Takanori Hatakeyama ihm im September 1998 den Titel mit einem äußerst knappen Punktsieg abnahm. Die erneute Chance, um eine Weltmeisterschaft zu boxen, will der 30-Jährige unbedingt nutzen. "Ich habe meinen Stil und meine Energie durch mein Comeback [beim vorzeitigen Sieg gegen Petcharoon Wor Surapol im Mai letzten Jahres; Anm. der Red.] zurückgewonnen. Ich werde den WBC-Titel gewinnen", verkündete der ehemalige Champion gegenüber Medienvertretern auf der Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen vollmundig.
Ob es allerdings nach seinem Comeback im Mai vorigen Jahres nach einer über zwei Jahre langen Pause wirklich schon nach zwei gewonnenen Kämpfen wieder zum Gewinn des WBC-Gürtels reicht, das wird sich am Montagabend im Ring der Korakuen Hall in Tokio entscheiden. Geleitet wird der Fight im Super-Federgewicht von Ringrichter Frank Cappuccino. Die Punktrichter in Japan werden Lou Filippo, Richard Flaharty and Julie Lederman sein.