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Mittwoch, 2002-05-29

Champagner für Tate?

Ross Puritty und Thomas Tate stellten sich beim heutigen Pressetraining den Journalisten vor

Nach der gestrigen, planmäßigen Landung von Ross Puritty um 10.15 Uhr auf dem Nürnberger Flughafen, verlief für den 35-jährigen Amerikaner, der seine Reise in Norman/Oklahoma antrat, auf deutschem Boden nicht alles so, wie vom Schwergewichtler und dessen Trainer Bobby Benton geplant. Leider war während seiner Reise sein Gepäck abhanden gekommen.
Somit präsentierte sich der gut trainierte Puritty, der im Vorfeld des Kampfes gegen Timo Hoffmann mit Evander Holyfield gesparrt hatte, beim heutigen Pressetraining auch nicht im Ring, sondern beantwortete die Fragen der zahlreich erschienen Journalisten. Mittlerweile soll das Gepäck des Gegners von Timo Hoffmann am kommenden Samstag in Nürnberg (ab 22.20 Uhr live in der ARD) allerdings in seinem Hotel eingetroffen sein.
Der Amerikaner zeigte sich für den Kampf am Wochenende sehr optimistisch. "Bei meinem Kampf gegen Vitali Klitschko im vergangenen Jahr war ich nicht so gut drauf. Ich war einfach übertrainiert und konnte nicht das bringen, was ich wirklich leisten kann. Dieses Mal bin ich besser vorbereitet und glaube, dass ich gewinne", sagte ein selbstbewusster Puritty vor dem Kampf um die IBF-Intercontinental Meisterschaft im Schwergewicht am 1. Juni.
Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch der 36-jährige Thomas Tate aus den USA, der Sven Ottke im Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht in Nürnberg bezwingen will. Die Nummer eins der IBF-Weltrangliste zeigte sich nach Erscheinen von Ottke-Trainer Ulli Wegner zwar ebenfalls wenig im Ring, vermochte aber zumindest verbal für Aufsehen zu sorgen.
"Ich stehe langsam am Ende meiner Karriere, aber dieses Mal will ich den Champagner nach dem Kampf schlürfen", antwortete der Boxprofi aus Houstan/Texas auf die Frage, was sich am Samstag gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Super-Mittelgewichtler im September 1999, bei dem der Deutsche siegte, ändern werde. Darüber hinaus machte auch Tate einen ausgesprochen guten körperlichen Eindruck und dürfte dem amtierenden Weltmeister Sven Ottke bei seiner 14. Titelverteidigung alles abverlangen.