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Montag, 2002-02-25

Catley im Interview

Glenn Catley : "Was immer dazu notwendig sein wird - ich werde Häußler schlagen"

Der 9. März ist der "Scheidepunkt" im Leben Glenn Catleys (29). So sieht das nicht nur sein Manager Chris Sanigar. Auch Glenn "Catman" Catley, der an diesem Tag in der Brandenburghalle in Frankfurt/Oder Europameister Danilo Häußler den Titel abnehmen will, ist sich dem Ernst der Lage bewusst. In einem Interview mit dem Magazin "Boxingnews" spricht er über seinen großen Willen, nach zwei schweren K.o-Niederlagen, wieder in die Weltspitze zurückzukehren.

Mr. Catley, am 9. März fordern Sie den bisher ungeschlagenen Danilo Häußler heraus. Das wird nicht einfach...
Catley: "Ich befinde mich jetzt seit fünf Monaten in Vorbereitung auf diesen Kampf. Denn ursprünglich sollte der Fight ja am 12. Januar ausgetragen werden. Durch die verletzungsbedingte Absage von Häußler habe ich das Training dann nur kurz über Weihnachten unterbrochen. Ich hatte hervorragende Sparringpartner, nämlich Darren Dorrington und Ex-Europameister Dean Francis. Gemeinsam mit meinem Konditionstrainer Amir, einem früheren Olympiaringer habe ich gezielt an meiner Ausdauer gearbeitet. Um die Herztätigkeit zu intensivieren, haben wir zum Beispiel Autos angeschoben oder Sandsäcke geworfen."

Was wissen Sie über Europameister Häußler?
Catley: "Bei seinem letzten Kampf gegen Vincenzo Imparato saß ich am Ring. Häußler ist ein typisch deutscher Kämpfer - fit und beweglich. Und er hat eine gute Verteidigung. Dadurch wird es schwer, ihn entscheidend zu treffen. Mir scheint es auch, dass er sich nicht gern im Rückwärtsgang bewegt."
Glauben Sie, dass Sie Häußler schlagen können?
Catley: "Definitiv. Wir werden beide durchs Feuer gehen, aber Häußler wir derjenige sein, der die meisten Schläge einstecken muss. Mein Plan ist es, ihn zu stellen und hart zu schlagen, wenn er im Vorwärtsgang ist. Ich weiß, dass ich dabei hohes Risiko gehe, aber ich bin mir andrerseits sicher, dass ich dazu auch die Kraft, Stärke und Erfahrung habe, ihn zu besiegen. Ich bin immer besser, wenn ich der "underdog" bin. Ich hatte gute Zeiten in Deutschland als ich Beyer stoppte. Und ich habe vor, die wieder im Kampf gegen Häußler aufleben zu lassen. Ein zweiter Sieg über einen Deutschen in seiner Heimat sollte mir bei meinem Vorhaben, IBF-Weltmeister Sven Ottke herauszufordern, helfen. Was immer dazu notwendig sein wird - ich werde Häußler schlagen."