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Mittwoch, 2002-04-03

Castillo legt Protest ein

Martin Castillo möchte einen Rückkampf gegen Felix Machado um den WM-Gürtel der IBF im Super-Fliegengewicht

Martin Castillo aus Mexiko möchte offiziell Protest gegen das Urteil nach dem Kampfabbruch bei der IBF-WM im Super-Fliegengewicht gegen Felix Machado aus Venezuela am vergangenen Wochenende einlegen. Nach einem unabsichtlichen Zusammenprall der Köpfe der beiden Boxer in der fünften Runde erlitt Castillo einen Cut an der Stirn und Machado am rechten Auge. Der Ringarzt hatte daraufhin den Kampf am Ende der sechsten Runde beendet. Die absolvierten Runden wurden ausgepunktet, der Venezuelaner von allen drei Punktrichtern mit 58 zu 56 Punkten bewertet und zum Sieger erklärt.
Castillo glaubt, dass er den größten Teil des Kampfes bis zum Abbruch kontrolliert habe. "Es ist eine große Enttäuschung. Der Cut hat mich nicht behindert. Er war auf meiner Stirn. Wir haben einen hervorragenden Cutman in Miguel Diaz in unserer Ecke, der die Wunde bearbeitet hat." Castillo fragte: "Seit wann werden Kämpfe wegen eines Cuts an der oberen Stirn abgebrochen?" Sein Manager Frank Espinoza fand noch deutlichere Worte: "Es war ein Fehlurteil. Der Kampf wäre niemals abgebrochen worden, hätte er in Kalifornien stattgefunden. Ich fordere die IBF auf, umgehend einen Rückkampf anzuberaumen, nachdem die Entscheidung, die am Ring getroffen wurde, sehr politisiert wurde. Martin Castillo hat diesen Kampf niemals verloren. Man muss sich nur das Video noch einmal anschauen", erklärte Espinoza.
Die Entscheidung für Machado wurde schon am Ring kontrovers von der anwesenden Presse diskutiert, so hatte unter anderem Bobby Czyz, der Kommentator des US-amerikanischen Pay-TV-Senders Showtime, den Kampf für Castillo gewertet. "Wir werden bei der IBF offiziell Protest gegen das Urteil einlegen. Machados Team sollte ebenfalls um einen Rückkampf bitten, da er in diesem Kampf nichts gezeigt hat", forderte Espinoza.