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Donnerstag, 2003-08-28

Casamayor will 65%

Der Ex-Weltmeister im Super-Federgewicht möchte eine höhere Garantiesumme bekommen als sein Gegner

Selten wurde über eine Kampfbörse bei einem "Nicht-WM-Kampf" so gestritten wie bei diesem: Joel Casamayor, seines Zeichens früherer Champion im Super-Federgewicht, möchte mehr Geld als sein Gegner Phillip Ndou aus Südafrika für einen möglichen Kampf am 25. Januar. Das Duell soll im Rahmen der WM-Kämpfe von Vernon Forrest im Weltergewicht und Vassili Jirov gegen James Toney im Cruisergewicht stattfinden.
Der kubanische Ex-Weltmeister beanspruchte ursprünglich 70% der Kampfbörse für sich, woraufhin Gary Shaw, der Promoter des Südafrikaners 70% für den Sieger des Kampfes verlangte. Jetzt hat Leon Margueles, der Manager von Casamayor aus dem "Team Freedom", eine Garantiebörse von 65% und ein garantiertes Gewichtslimit knapp im Leichtgewichtsbereich gefordert.
Shaw antwortete gegenüber einem amerikanischen Internetportal entnervt: "Team Freedom erzählt die ganze Zeit, dass sie gegen Ndou kämpfen möchten. Und dabei verhandeln sie gleichzeitig über einen Kampf mit Nate Campbell beim TV-Sender HBO, und sie sind von der WBO verpflichtet worden, einen WM-Ausscheidungskampf gegen Jorge Barrios zu bestreiten, um zur Nummer eins und zum offiziellen Herausforderer des WBA- und WBO-Champions Acelino Freitas zu werden. Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich stelle mir langsam die Frage, wie ernst sie es meinen."
Der 31-jährige Casamayor verlor im Januar seinen WBA-WM-Gürtel an den WBO-Champion Freitas in einem Kampf über zwölf Runden. Es war die erste Niederlage in der Karriere des von Joe Goosen trainierten Super-Federgewichtlers, der 27 Kämpfe für sich entschied. Der Kubaner ist auf Rang eins der WBO- und WBA-Weltrangliste. Sein möglicher 25 Jahre alter Konkurrent ist die Nummer drei bei der WBA und dem WBC. Bei der WBO liegt er auf Rang vier. Der äußerst schlagstarke Ndou hat ebenfalls erst eine Niederlage erlitten und 28 Kämpfe gewonnen – 27 davon vorzeitig.