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Montag, 2007-10-15

Byrd lobt Povetkin

Byrd lobt Povetkin: "Er ist jung und hungrig - genau wie ich in seinem Alter"

Er gilt als das größte Talent im Schwergewicht. Nach seiner beeindruckenden Erfolgsserie im Amateur- und Profibereich trennen Alexander Povetkin (13-0, 10 K.o.´s) nur noch zwei Siege von einem WM-Kampf. Den ersten will er am 27. Oktober einfahren, wenn es in Erfurt zum Duell mit Ex-Weltmeister Chris Byrd kommt. Die beiden sind zwei der vier Teilnehmer am sogenannten "box-off" der IBF, dem mit Spannung erwarteten Vierer-Ausscheidungsturnier. Während Povetkin auf Byrd trifft, tritt Eddie Chambers gegen Calvin Brock an. Die jeweiligen Sieger werden dann um das Recht kämpfen, den IBF-Weltmeister Wladimir Klitschko herauszufordern. "Ich will wieder nach ganz oben. Möge der Bessere gewinnen", so Byrd vor dem Showdown.

Ex-Champion Chris Byrd will nach ganz oben zurück (Foto: John Hornewer)
An Deutschland dürfte der 37-Jährige allerdings nicht die besten Erinnerungen haben, war es doch in Mannheim, wo er im April 2006 nach vierjähriger Regentschaft von Klitschko ausgeknockt wurde. Gegen Povetkin will der Amerikaner nun seine allerletzte Chance nutzen, noch einmal Champion zu werden. Vor dem aufstrebenden Russen hat er gehörigen Respekt. "Povetkin ist jung und hungrig - genau wie ich in seinem Alter", lobte Byrd unlängst in einem Interview. "Ich wollte damals auch gegen jeden antreten und zeigen, dass ich zu den besten Schwergewichtlern der Welt gehöre. Er ist hochmotiviert, doch das bin ich auch."

Am 27. Oktober Gegner von Chris Byrd: Alexander Povetkin (Foto: SE)
Byrd, der von seinen 44 Kämpfen 40 gewinnen konnte (21 K.o.´s), hat den 28-Jährigen genauestens studiert. Dabei sind ihm seine beeindruckenden Erfolge nicht verborgen geblieben. "Ich weiß, dass er bei der Olympiade die Goldmedaille geholt und im Amateurbereich viel Erfahrung gesammelt hat", so Byrd. "Doch das alles zählt bei den Profis nicht mehr. Wenn wir uns im Ring gegenüberstehen, werden wir sehen, wer der Bessere ist."

Der frühere IBF- und WBO-Weltmeister Chris Byrd (Fotos: John Hornewer)
Trotz seines fortgeschrittenen Alters fühlt sich Byrd noch immer jung und frisch. "Du kannst zehn Jahre abziehen. Ich fühle mich wie 27. Für mich geht es in diesem Kampf um alles. Povetkin ist noch jung und kann auch nach einer Niederlage gegen einen Ex-Champion noch weiter boxen, doch für mich gibt es kein Zurück." Am Sonntag vor dem Kampf will Byrd nach Deutschland reisen, um sich in aller Ruhe auf die Gegebenheiten in Erfurt einzustellen. "Ich freue mich sehr auf das Turnier. Ich will noch einmal gegen Wladimir Klitschko antreten. Es ist mir egal, gegen wen und wo ich kämpfe. Ich will einfach nur wieder die Nummer eins werden."