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Freitag, 2008-10-10

Britsch will Gas geben

Im Ring gegen Abdelouahed Ben Lelly und dann mit dem Auto

Zehn Siege aus zehn Profikämpfen hat Dominik Britsch bereits auf seinem Konto. Am 4. Oktober soll in der JAKO Arena in Bamberg im Rahmen des WM-Fights von Arthur Abraham der nächste Erfolg her. Doch um seine Bilanz weiter zu verbessern, muss der 20-Jährige erst einmal den Marokkaner Abdelouahed Ben Lelly bezwingen. Und das dürfte gar nicht so einfach werden. Denn der Kontrahent, der in Cremona in der Lombardei (Italien) lebt, weist nach zehn Profifights eine positive Bilanz aus.

Dominik Britsch hat mit bisher zehn Siegen eine makellose Profibilanz
Dabei verbuchte der Kämpfer aus Marokko sechs Siege für sich. Zuletzt kassierte der 30-Jährige zwar eine Niederlage gegen Alessio Furlan, doch davon will sich Britsch nicht blenden lassen. "Furlan hat im letzten Jahr in Rostock gegen Sebastian Sylvester gekämpft und dabei nicht schlecht ausgesehen. Wenn Abdelouahed Ben Lelly knapp nach Punkten gegen ihn verloren hat, war das sicherlich eine Niederlage auf hohem Niveau", warnt der Deutsche.
Deshalb hat sich Britsch auch konzentriert auf den auf acht Runden angesetzten Kampf vorbereitet. "Ich weiß nicht sehr viel über den Gegner. Doch das ist nicht neu für mich. Doch ich habe das getan, was ich tun konnte, nämlich sehr fleißig trainiert. Im Trainingslager in Kienbaum hatte ich sehr gute Sparringspartner. Das war super. Jeder boxte ein bisschen anders. Somit bekam ich viele verschiedene Stile vor die Fäuste. Das hat mir eine Menge gebracht", erzählt er.

Ende August bezwang Dominik Britsch den Amerikaner Jeremy Yelton
Für den Schützling von Coach Ulli Wegner war es die erste Vorbereitung, die er komplett in einem Trainingslager verbrachte: "In Kienbaum ist es sehr ruhig. Praktisch ist, dass man sich quasi um nichts kümmern muss, nicht einmal um das eigene Essen. Auf der anderen Seite bin ich so diszipliniert, dass es für mich nicht notwendig wäre, außerhalb der Großstadt zu trainieren. Ich bin jemand, der sich auch in Berlin genügend konzentrieren würde."
Nachdem Britsch nach bestandener Abiturprüfung am 30. August erfolgreich mit einem technischen K.o.-Sieg in der fünften Runde gegen den Amerikaner Jeremy Yelton in den Ring zurückkehrte, will er noch eine Schippe draufpacken. "Nach der Pause von mehr als acht Monaten hat mir im letzten Kampf noch ein wenig die Sicherheit gefehlt", sagt er selbstkritisch, "doch in Bamberg werde ich mich weiter steigern und noch besser sein."

In Bamberg will Dominik Britsch den nächsten Sieg einfahren (Fotos: SE)
Darüber hinaus ist der in Neckarsulm aufgewachsene Mittelgewichtler sehr motiviert. "Es werden sicherlich sehr viele Zuschauer aus meiner Heimat in die JAKO Arena nach Bamberg kommen, da will ich glänzen. Zudem hatte ich mir vorgenommen, mir nach dem Kampf mein erstes eigenes Auto zuzulegen. Doch das mache ich natürlich nur, wenn ich gewinne. So steht zwischen mir und dem neuen Wagen nur noch eine Person - die heißt Abdelouahed Ben Lelly."