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Britsch vs. Alves

Dominik Britsch und Ulli Wegner (Fotos: SE und Winfried Mausolf)
IBF-Junioren-Weltmeister verteidigt seinen Titel gegen brasilianischen Herausforderer
Der IBF-Junioren-Weltmeister Dominik Britsch (16-0, 5 K.o.´s) steigt am 5. Dezember in der Arena Ludwigsburg gegen Cleber Argente Alves (7-2, 6 K.o.´s) in den Ring. Ursprünglich sollte der Neckarsulmer bei seinem Heimspiel in Baden-Württemberg gegen Matias Ezequiel Franco antreten. Doch wie das Management des Argentiniers kurzfristig mitteilte, habe der 21-Jährige Passprobleme und könne nicht ausreisen. Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering hatte aber noch ein Ass im Ärmel und präsentierte mit dem Brasilianer Alves umgehend einen gleichwertigen Gegner.
Der 22-jährige Britsch sieht die Situation gelassen. "Ich musste mich früher schon öfter auf einen neuen Gegner einstellen. Alves ist wie Franco Südamerikaner und hat häufig durch K.o. gewonnen. Ich schätze ihn ähnlich aggressiv wie den Argentinier ein. Insofern hat sich nicht viel geändert", sagt der Schützling von Trainer Ulli Wegner. "Meine Sparringspartner boxten sehr offensiv, insofern müsste ich gut präpariert sein. Aber Sparring und Wettkampf sind sowieso zwei völlig unterschiedliche Dinge", fährt der Mittelgewichtler fort.
Insgesamt überwiegt die Freude bei Britsch, sich in seiner Heimatregion im Ring präsentieren zu können. "Die Resonanz im Vorfeld war riesig. Im Geschäft meiner Eltern wurden unglaublich viele Karten gekauft. Das ist echt der Hammer", so der IBF-Junioren-Weltmeister. Doch der junge Kämpfer weiß auch, dass Vorsicht geboten ist. "Wenn das Publikum einen Boxer nach vorne peitscht, darf man nicht die Übersicht verlieren. Ich sollte mich nicht verleiten lassen und von der taktischen Marschroute abkommen. Denn dann könnte die Sache ins Auge gehen. Und dafür steht zu viel auf dem Spiel."
Der deutsche Mittelgewichtler glaubt, dass seine Schnelligkeit und Technik neben der Unterstützung des Publikums gegen seinen 23-jährigen Herausforderer der Grundstein zu einer erfolgreichen Titelverteidigung sein werden. "Ich bin mir sicher, dass ich da Vorteile habe. Doch das hängt auch davon ab, wie stark sich Cleber Argente Alves im Ring präsentieren wird. Wenn er bis zum Ende Druck ausübt, dann wird es umso schwerer. Doch ich habe in der Vorbereitung wirklich alles getan, damit ich glänzen kann. Insofern ist die Zuversicht sehr groß."
Eintrittskarten für die Boxgala in Ludwigsburg, bei der auch Marco Huck im Kampf um die WBO-WM im Cruisergewicht gegen Ola Afolabi antritt, sind über die Tickethotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.









