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Freitag, 2008-08-22

Britsch im Ring zurück

Wechsel nach Berlin brachte viele Vorteile

Neun Siege aus neun Profikämpfen hat Dominik Britsch bereits auf seinem Konto. Doch im Ring stand er lange nicht. Denn der 20-Jährige konzentrierte sich in diesem Jahr zunächst im heimischen Neckarsulm auf sein Abitur. Im Juni hatte er es dann geschafft. Seither bereitet er sich intensiv auf seinen Kampf am 30. August in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen den Amerikaner Jeremy Yelton (26) vor.

Trainiert jetzt in der Hauptstadt: Mittelgewichtler Dominik Britsch
Zukünftig will er sich voll und ganz auf den Boxsport konzentrieren. Dazu zog er im Juli sogar in die Hauptstadt, um im Max-Schmeling-Gym bei Trainer Ulli Wegner noch intensiver an seinen Fertigkeiten zu feilen. Damit gehört die Doppelbelastung - Schule parallel zum Boxtraining - endgültig der Vergangenheit an. Das macht sich auch in der Vorbereitung des jungen Mittelgewichtlers bemerkbar.
"Das ist auf jeden Fall ein Vorteil. In der Zeit, in der ich früher lernte, kann ich mich jetzt erholen. Dadurch konzentriere ich mich viel mehr auf das Training. Das ist natürlich besser für den Körper. Während der Abi-Zeit bin ich häufig um fünf Uhr morgens aufgestanden, um zum ersten Mal zu trainieren. Jetzt kann ich quasi ausschlafen und am Morgen in aller Ruhe ins Max-Schmeling-Gym fahren", erzählt Britsch.

Bisher blieb der 20-jährige Dominik Britsch in neun Profifights siegreich
Auch die Vorbereitung selbst sei etwas anders. "Dinge, wie zum Beispiel ein Schlagkrafttest, standen in den letzten Jahren bei mir nicht auf der Tagesordnung. Hinzu kommt, dass ich in Berlin bessere Sparringsmöglichkeiten habe. Außerdem trainieren Leute an meiner Seite, von denen ich etwas lernen kann. Auch die medizinische Betreuung ist optimal. Das sind durchaus Vorteile", fährt er fort.
Früher hatte er Bedenken, ob ihm Berlin als Lebensmittelpunkt gefallen könnte. Doch das ist längst Schnee von gestern. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mich hier so wohl fühle. Innerhalb von 20 Minuten kann man quasi mitten im Zentrum oder in einer ländlichen Gegend sein. Darüber hinaus gibt es unglaublich viele schöne Sachen zu sehen. Manchmal kommt es mir vor, als wenn ich im Urlaub wäre", so Britsch.

Zuletzt stand Dominik Britsch am 8. Dezember 2007 im Ring (Fotos: SE)
Für den Kampf am 30. August hat sich der Schützling von Trainer Ulli Wegner eine Menge vorgenommen. "Von der Kondition her bin ich topfit. Die ersten Sparrings waren noch hart, doch ich bin bislang mir der Vorbereitung sehr zufrieden. In der Max-Schmeling-Halle will ich zeigen, dass ich längst wieder da bin, wo ich im Dezember letzten Jahres aufgehört habe. Deshalb ist mein Ziel ein klarer Sieg", kündigt er an.