Deutsch English
30.09.2016
Top-Thema

Pressekonferenz Berlin

Verbrennungsgefahr: Brähmer warnt Cleverly vor "Hölle" Neubrandenburg!

Kampfwoche gestartet!

Tierische Pressekonferenz: "Löwe" Cleverly will "Wolf" Brähmer erlegen!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Montag, 2002-12-09

Briggs gehen Gegner aus

Top-Ten Halbschwergewichtler Paul Briggs hat Probleme, Gegner zu finden

Halbschwergewichtler Paul Briggs aus Australien hat seine Siegesserie fortgesetzt. Die Nummer acht der WBC-Weltrangliste machte in Melbourne kurzen Prozess mit Gegner Anthony Bigeni aus Neuseeland. Der 27 Jahre alte Australier startete aggressiv in den Kampf und schickte seinen Kontrahenten direkt mit einer Links-Rechts-Kombination zu Boden. Der 38-jährige Neuseeländer kam noch einmal auf die Beine, doch nachdem Bigenei nach einem rechten Haken und weiteren schnellen Schlägen erneut zu Boden musste, beendete der Ringrichter den Kampf nach nur 1:23 Minuten in der ersten Runde.

"Niemand auf der Welt kann mich schlagen", erklärte der Sieger danach im Ring. Im September hatte Briggs noch Glenn Kelly, seinen Landsmann und früheren Herausforderer des unumstrittenen Champions Roy Jones, durch K.o. in der vierten Runde bezwungen. Am 18. Januar will er im Rahmen des Weltmeisterschaftskampfes des Champions im Halb-Weltergewicht und Wahlaustraliers Kostya Tszyu in Melbourne wieder in den Ring steigen, doch derzeit hat er Schwierigkeiten bei der Gegnersuche: "Ich habe alle Boxer unter den Top-Ten herausgefordert, aber niemand möchte gegen mich antreten. Ich habe keine Angst vor irgendeinem, aber sie scheinen sich vor mir zu fürchten."
In einem weiteren Hauptkampf enttäuschte die frühere australische Schwergewichtshoffnung Jimmy Thunder mit seiner klaren Punktniederlage gegen Colin Wilson. Der 36-jährige Thunder hat in seiner Karriere unter anderem gegen die früheren Weltmeister Tony Tubbs, Trevor Berbik und Tim Witerspoon gewonnen und gegen den amtierenden WBA-Champion John Ruiz 1997 nur knapp verloren. Sein Versuch, in der Schwergewichtsszene noch einmal Fuß zu fassen, dürfte damit endgültig gescheitert sein.