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Sonntag, 2007-07-08

Brewster gibt auf

Ab sofort kann Wladimir Klitschko wieder ruhiger schlafen. Am Samstag Abend besiegte der IBF-Champion Lamon Brewster durch TKO und revanchierte sich so für die schwärzeste Stunde seiner Karriere. Vor drei Jahren hatte der Amerikaner Klitschko noch vernichtend geschlagen. Doch in der nicht ausverkauften Kölnarena kam er für einen Sieg nie in Frage. Gegen Klitschkos linken Jab hatte er keine Chance. Nach der sechsten Runde beendete Trainer Buddy McGirt das einseitige Gefecht - sehr zum Ärger der Fans, die die Aufgabe mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierten. "Die Entscheidung meines Trainers war schon richtig", so Brewsters Fazit hinterher. "Heute war Wladimirs Tag. Ich habe alles probiert, konnte aber nichts ausrichten. Ich gratuliere ihm. Er hat klar gewonnen."

Klitschko feierte den 49. Sieg im 52. Kampf (44 K.o.´s).
Von der ersten Sekunde an dominierte Klitschko das Geschehen. Immer wieder kam er mit seinem linken Jab durch. Brewster wirkte nur wie ein Schatten des Mannes, der Klitschko im April 2004 sensationell besiegen konnte. Er hatte große Schwierigkeiten, die Distanz zu überbrücken. In die Offensive wagte er sich so gut wie gar nicht. Ganz anders hingegen der 31-jährige Ukrainer. Mit harten Links-Rechts-Kombinationen setzte er Brewster zu - und das über die komplette Dauer des Gefechts. "Heute konnte ich einfach nicht verlieren", jubelte Klitschko. "Nach der Niederlage war meine Karriere am Boden. Drei Jahre habe ich auf das Rematch gewartet. Er war ein starker Gegner, doch eine wirkliche Herausforderung war das heute nicht. Ich habe alle seine Schläge kommen sehen."

Und wieder ein Treffer. (Fotos: Sumio Yamada)
In der sechsten Runde erhöhte Klitschko das Tempo. "Mein Trainer sagte vor der Runde, ich würde zu viele Treffer nehmen. Als sich dann nichts geändert hat, hat er mich aus dem Kampf genommen", so Brewster. Und Buddy McGirt erklärte seine Entscheidung wie folgt: "In der siebten Runde wäre es noch schlimmer geworden. Ich wollte nicht, dass sich Lamon verletzt. Wir wollen schließlich noch andere Kämpfe bestreiten."