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Samstag, 2009-09-12

Braekhus siegt in Dänemark

Braekhus bleibt WBC- und WBA-Weltmeisterin (Fotos: Winfried Mausolf)

"First Lady" aus dem Sauerland-Team thront weiter - Frenkel siegt durch K.o. in Runde drei

Die 27-jährige Norwegerin Cecilia Braekhus bleibt WBC- und WBA-Weltmeisterin im Weltergewicht. Die "First Lady" aus dem Sauerland-Team setzte sich am Samstagabend im dänischen Herning einstimmig nach Punkten (98:92, 99:92 und 97:93) gegen ihre schlagstarke Herausforderin Lucia Morelli (Italien) durch. 

"Das war ein schweres Stück Arbeit. Doch am Ende hat sich das harte Training ausgezahlt und ich bin immer besser in Fahrt gekommen", freute sich Braekhus, die ihre WM-Gürtel im März erobert hatte, über die zweite Titelverteidigung. "Ich bin überglücklich. Wieder in Skandinavien zu gewinnen, das war eine ganz besondere Sache für mich."

 

Gegen die in Offenburg lebende Kontrahentin war es für die WBC- und WBA-Titelträgerin zunächst nicht so einfach, ihren Rhythmus zu finden. Zwar wirkte die Norwegerin von der ersten Sekunde an beweglicher, doch Morelli präsentierte sich als echte Puncherin und kam in der zweiten Runde mit ihrer Rechten zu guten Treffern. 

Auch danach zog sich die zuvor ungeschlagene Herausforderin achtbar aus der Affäre. Doch die an diesem Abend von Georg Bramowski gecoachte Braekhus punktete mit sauberen Schlagkombinationen und Körpertreffern. Vor allem im fünften Durchgang traf sie ihre 30-jährige Gegnerin deutlich. In der siebten Runde verbuchte sie erneut gute Körpertreffer für sich.

 

Obwohl Morelli durch ihre Schlaghärte weiterhin Gefahr ausstrahlte, ließ die WBC- und WBA-Weltmeisterin auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Mit der besseren Führhand und guter Kondition ausgestattet, wirkte sie variabler und schneller. Am Ende lag Braekhus einstimmig nach Punkten vorne. Es war der 13. Sieg im 13. Profifight. 

Keine Zweifel am Ergebnis ließ Alexander Frenkel im Kampf gegen den Ungarn Laszlo Hubert aufkommen. Nachdem er bereits in den ersten beiden Runden überlegen schien, schickte er seinen 34-jährigen Gegner in der dritten Runde mit einem fulminanten linken Haken zum Kinn ins Reich der Träume - damit war der Kampf entschieden.

 

Hubert, der zunächst mit dem Gesicht auf dem Ringboden aufschlug, blieb zunächst benommen liegen. Doch nach einigen Minuten war er in der Lage, das Seilgeviert auf eigenen Beinen zu verlassen. "Der linke Haken hat genau gepasst", schilderte Frenkel die entscheidende Situation hinterher. Für den 24-Jährigen war es der 19. Sieg im 19. Profikampf.