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Sonntag, 2002-04-07

Brähmer und Lang siegen

Daisy Lang siegte einstimmig nach Punkten gegen Reka Krempf

In Hamburg konnte am Samstagabend die Düsseldorferin Daisy "The Lady" Lang Ihren WM-Titel verteidigen. Im Hauptkampf des Abends um die WIBF-Weltmeisterschaft im Junior Bantamgewicht besiegte die Düsseldorferin Ihre Herausforderin aus Ungarn, Reka Krempf, eindeutig und einstimmig nach Punkten. Daisy Lang bestimmte den Kampf von Beginn an und konnte ihre Erfahrung bei ihrer siebten Titelverteidigung bereits in den ersten Runden ausspielen. Die in Sofia geborene Lang dominierte den WM-Kampf im Frauenboxen fast über die komplette Distanz. Vor etwa 600 Zuschauern konnte Reka Krempf in ihrem achten Profikampf die Titelverteidigerin kaum in Gefahr bringen. Diese verstand es immer wieder geschickt, ihre Kontrahentin auf Distanz zu halten.
Felix Sturm siegte in einem weiteren Kampf über sechs Runden durch einen einstimmigen Punktsieg gegen Didier Nkulu Mupeko. Nach einem ruhigen Auftakt in der ersten Runde gab Didier Nkulu Mupeko aus Angola in der zweiten Runde zunächst den Ton an. In der dritten Runde verstand es Sturm, Schützling von Trainer Torsten Timm, allerdings besser, die Aktionen seines Gegners immer wieder zu kontern. In der vierten Runde war der Kampf im Mittelgewicht sehr ausgeglichen. Auch in der fünften Runde agierte Sturm zu passiv und Mupeko glänzte mit schönen Schlagkombinationen. Im sechsten Durchgang kam der Leverkusener Mitte der Runde auf und konnte seine besten und klarsten Treffer landen. Mupeko marschierte allerdings weiter. Die Punktrichter werteten aufgrund der klareren Treffer umstritten einstimmig zu Gunsten des 23-jährigen Sturm.
Jürgen Brähmer hingegen wusste in seinem über acht Runden angesetzten Kampf im Super-Mittelgewicht zu überzeugen. Bereits in der ersten Runde trieb Brähmer seinen Gegner Francisco Lares durch den Ring, so dass dieser Ende der Runde getroffen durch eine starke Linke das erste Mal zu Boden musste. Vom Ringrichter angezählt rettete sich der Boxer aus Venezuela allerdings über die Runde. Nach Vorteilen in der zweiten Runde traf der von Michael Timm trainierte Brähmer seinen Kontrahenten in der dritten Runde wieder mit einer Linken, so dass dieser noch einmal zu Boden ging. Nach einem erneuten Wirkungstreffer brach der Ringrichter dann nach 2 Minuten und 43 Sekunden der dritten Runde den Kampf ab. Für Jürgen Brähmer war der Sieg durch technischen K.o. in der dritten Runde der 23. Sieg im 23. Profikampf, 20-mal siegte der in Stralsund geborene Boxprofi vorzeitig.