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Sonntag, 2012-04-01

Botha verliert erneut vorzeitig

War stets für interessante Kämpfe bekannt: Francois Botha (Foto: SES)

Karriere des "weißen Büffels" neigt sich wohl dem Ende entgegen

Eigentlich sollte ja schon im November letzten Jahres nach der K.o.-Niederlage gegen Michael Grant Schluss sein. Doch Schwergewichtler Francois Botha hatte es sich dann doch noch einmal anders überlegt.

Am vergangenen Samstag trat der mehrmalige WM-Herausforderer, vielen noch bekannt durch seinen Skandalkampf gegen Axel Schulz vor 17 Jahren, in Seine-Saint-Denis (nördlich von Paris gelegen) gegen den Kameruner Carlos Takam an. Gegen den zwölf Jahre jüngeren Afrika-Meister nach Version der WBO sah Botha allerdings selten Land.

In Runde elf entschied sich dann Ringrichter Lahcen Oumghar dafür, das Schauspiel zu beenden. Nach einigen harten Treffern Takams griff er ein und beendete den Kampf. Der Südafrikaner Botha, der in seiner langen Karriere unter anderem auch gegen Größen wie Lennox Lewis und Mike Tyson im Ring stand, wurde zuvor an den Seilen gestellt.

Nach Verkündung des Urteils konnte Botha zwar schon wieder lachen, jedoch sollte der inzwischen 43-Jährige ernsthaft darüber nachdenken, ob es nicht an der Zeit ist, die Boxhandschuhe an den Nagel hängen.