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Samstag, 2009-02-07

Botha bezwingt Guerrero

Südafrikaner erkämpft seinen 46. Sieg als Profi

Mit 40 Jahren hat Francois Botha noch einmal einen Titel erkämpft. Der "weiße Büffel" setzte sich am Freitagabend in der Tlokwe Banquet Hall in Potchefstroom, Südafrika, im Kampf um den vakanten Titel der international eher unbedeutenden WBF (World Boxing Foundation) einstimmig nach Punkten gegen den 34-jährigen Amerikaner Ron Guerrero durch. Damit verbesserte er seine Bilanz auf 46 Siege und zwei Unentschieden aus 53 Profifights.
Beide Kontrahenten waren allerdings nicht in der Lage, das Publikum durch ihre Leistung zu begeistern. Das Geschehen im Ring war oftmals von gegenseitigem Halten geprägt. Botha erkämpfte sich jedoch mit all seiner Routine Vorteile. Obwohl Ringrichter Darryl Ribbink in der siebten Runde eine Verwarnung gegen den Südafrikaner aussprach, lag er am Ende mit 118:114, 117:111 und 117:110 deutlich auf den Wertungszetteln der Punktrichter vorne.
Botha ist auch in Deutschland kein Unbekannter: Im Dezember 1995 hatte er im Kampf um die IBF-WM im Schwergewicht in Stuttgart umstritten nach Punkten gegen Axel Schulz gewonnen, musste den Gürtel aber wenig später wegen Dopings wieder abgeben. Im März 2002 stand er an gleicher Stelle noch einmal dem Ukrainer Wladimir Klitschko gegenüber. Im Fight um den WBO-Titel kassierte der Südafrikaner dabei eine technische K.o.-Niederlage in der achten Runde.