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Mittwoch, 2003-09-10

Beyer vs. Landberg

Markus Beyer vs. Shannon Landberg: Landberg will Beyers Weltranglistenposition

Für Markus Beyer, den 30 Jahre alten internationalen Champion der WBC, ist jeder Kampf eine große Nervenbelastung. Er weiß, daß er den Sieger der WBC-Weltmeisterschaft zwischen Titelträger Eric Lukas und Dingaan Thobela im Frühjahr 2002 "boxen" soll. Um nicht "einzurosten", braucht er Kämpfe. Dazu benötigt er Gegner, die ihn fordern. Dem zahlenden Publikum will und muß er boxerisch etwas bieten. Sein risikoreicher Stil verbirgt stets die Gefahr, daß er mit harten Wirkungstreffern (wie zuletzt in Magdeburg gegen Glenn Odem) gekontert wird. Boxt er daher mit kontrollierter Offensive, mißfällt dieses dem Publikum. In Köln will Markus konzentriert an die gestellte Aufgabe herantreten und überzeugend gewinnen. Die Tatsache, daß er diesmal als Hauptkämpfer auftritt und sein Kampf live in der ARD gezeigt wird, ist für ihn eine besondere Motivation.
Gegner wird ein Mann sein, der jahrelang in den Weltranglisten in den Topten geführt wurde und dort wieder hinmöchte. Es handelt sich um den 34 Jahre alten Amerikaner Shannon Landberg, der seine Weltranglistenposition im vergangenen Jahr verlor, als er gegen den Weltranglistenmann Will McInyre im Kampf um die NABA-Amerikameisterschaft umstritten nach Punkten verlor. Landberg kommt mit der Empfehlung von 49 Siegen (20 K.o.´s), 3 Unentschieden, 3 ohne Entscheidung und 9 Niederlagen aus 64 Kämpfen in die Domstadt. Er weiß, daß ihn ein Sieg auf Beyers 2. Rang in der WBC-Weltrangliste bringen würde. jmn