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Montag, 2005-03-14

Beyer mahnt Green

Immer fair bleiben!

Es knisterte bei der letzten Pressekonferenz in Zwickau. Das erste Aufeinandertreffen nach dem Skandal-Kampf am Nürburgring im August 2003 zwischen Champion Markus Beyer (33) und seinem Herausforderer Danny Green (32) verlief aber noch friedlich. "Ich hoffe, dass Danny auch am Samstag fair bleibt", wünscht sich der Weltmeister. Damals drehte Green förmlich durch, verletzte Beyer per Kopfstoß und wurde disqualifiziert. Vorher hatte er Beyer zweimal am Boden. "Stimmt. Aber ich bin wieder aufgestanden. Ich weiß, wie ich Danny schlagen kann", sagt Beyer selbstbewußt.
Der Apell an die Fairness kam auch von Sauerland-Cheftrainer Ulli Wegner. "Ich kenne Danny, er ist ein Hitzkopf. Und genau das macht ihn verwundbar. Er wird einen anderen Markus erleben, als beim letzten Mal." Manager Sauerland schlug in die selbe Kerbe. "Green ist empfindlich. Ich habe ein gutes Gefühl für Samstag. Schon am Nürburgring schien der Kampf zu kippen, als Green völlig zurecht disqualifiziert wurde."
Der Herausforderer hielt sich merklich zurück. Dafür trommelte sein Trainer Jeff Fenech: "Es gibt überhaupt keinen Zweifel, wer diesen Kampf gewinnen wird. Danny ist hierher gekommen, um sich seinen Gürtel zu holen, der ihm ohnehin gehört." Konter von Ulli Wegner: "Wer sich so sicher ist, wird sich am Ende sehr wundern . Wir kennen Danny genau. Die Überraschung ist auf unserer Seite."
Einen Grund zum Feiern gab es für den Australier doch – seinen 32. Geburtstag. Nach einem kurzen Happy Birthday-Ständchen wurde ihm von der Sauerland Event GmbH eine Torte überreicht. Wilfried Sauerland: "Das bleibt aber das Einzige, was Green hier geschenkt bekommt."

Markus Beyer und Danny Green in Zwickau