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Sonntag, 2007-04-29

Beyer feiert Geburtstag

Der mehrfache WBC-Weltmeister im Super-Mittelgewicht Markus Beyer wird heute 36 Jahre alt. Der in Erlabrunn geborene Rechtsausleger entthronte im Oktober 1999 im englischen Telford den Briten Richie Woodhall und wurde damit erstmals Champion seiner Gewichtsklasse. Nach Max Schmeling und Ralf Rocchigiani war er damit erst der dritte Deutsche, der sich im Ausland den Titel des Weltmeisters sicherte.


Markus Beyer wurde am 28. April 1971 in Erlabrunn geboren (Foto: SE)
Den WBC-Titel musste der Deutsche sieben Monate später nach einer Niederlage gegen den Briten Glenn Catley in Frankfurt am Main wieder abgeben. Doch Beyer steckte nicht auf und boxte sich erneut in die Weltspitze. Im April 2003 bekam er die zweite Chance auf den Gewinn der WM. In Leipzig nahm er Eric Lucas, der den WBC-Gürtel zwei Jahre vorher gegen Glenn Catley erobert hatte, den Titel wieder ab.
Doch auch dieses Glück währte nicht lange, denn im Juni 2004 entriss Cristian Sanavia dem Schützling von Trainer Ulli Wegner die WM-Krone in Chemnitz durch einen umstrittenen Punktsieg. Im Rematch fünf Monate später in Erfurt knockte Markus Beyer den Italiener jedoch mit einer fulminanten Links-Rechts-Links-Kombination in der sechsten Runde aus und holte den WBC-Gürtel zurück nach Deutschland.
Nach fünf erfolgreichen Titelverteidigungen stieg Beyer dann im Oktober letzten Jahres in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gegen den einheimischen Mikkel Kessler zu einem Vereinigungskampf um die WBC- und WBA-Weltmeisterschaft in den Ring. Im 38. Profifight kassierte der in der Nähe von Bremen lebende Beyer dabei die dritte Niederlage seiner Laufbahn.
Seither laboriert der Super-Mittelgewichtler an einer Verletzung an der linken Hand. Eine Operation soll jedoch Abhilfe schaffen. "Ich werde in den nächsten Tagen einen Spezialisten aufsuchen, um mit ihm über alles zu sprechen. Bevor ich die linke Hand nicht wieder hundertprozentig bewegen kann, wäre die Gefahr da, dass die Verletzung wieder schlimmer wird", so Beyer.