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Mittwoch, 2007-03-28

Beyer favorisiert Kessler

Ein großes Boxereignis wirft in Dänemark seine Schatten voraus. Am Samstag wird der 28-jährige Super-Mittelgewichtler Mikkel Kessler in der Parken Arena in Kopenhagen zur Titelverteidigung gegen den Mexikaner Librado Andrade in den Ring steigen.

WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion Mikkel Kessler (Foto: SE)
Kessler hatte nach dem WBA-Gürtel durch einen Sieg über Markus Beyer im Oktober letzten Jahres auch den WBC-Titel der Gewichtsklasse bis 76,203 Kilogramm erobert. Am Wochenende steht damit erstmals die Verteidigung beider Gürtel für ihn an.
Mit dem WBC-Weltranglistenersten Andrade steht dem Skandinavier ein nicht zu unterschätzender Kontrahent gegenüber. Die Profibilanz des Herausforderers ist ohne Fehl und Tadel, denn in 24 Kämpfen verließ er den Ring bisher 24-mal als Sieger. 18 Fights gewann er vorzeitig.

Mikkel Kessler (l.) besiegte Markus Beyer (r.) im Oktober 2006 (Foto: SE)
Ex-Champion Markus Beyer sieht den dänischen Titelverteidiger dennoch als Favoriten. "Ich denke, dass Kessler - vorausgesetzt, er ist fit und seine Rippenverletzung aus dem Kampf im Oktober ist gut auskuriert - gewinnen wird", glaubt der 35-Jährige.
"Aus meiner Sicht ist er im Super-Mittelgewicht derzeit der stärkste Mann", fährt Beyer fort. Trotzdem würde er selbst gerne noch einmal gegen ihn boxen. "Sicher wäre es reizvoll, mir noch einmal meinen Titel zurück zu holen, und am liebsten natürlich von Kessler persönlich", sagt er.

Ex-Champion Markus Beyer (l., im Kampf gegen den Italiener Alberto Colajanni) reizt ein Rematch gegen Mikkel Kessler (Foto: SE)
Der frühere WBC-Weltmeister fährt fort. "Ich habe den Kampf gegen ihn gut verarbeitet und weiß mittlerweile, dass ein Sieg für mich viel näher lag, als es im ersten Moment vielleicht schien. Doch das ist eben Boxen", zieht der Rechtsausleger Resümee.
Doch für ein Rematch müsste Markus Beyer erst einmal wieder in den Ring zurückkehren. Zuletzt hatte er erklärt, dass ihn noch immer eine Verletzung an der linken Hand hindere: "Bevor nicht alles in Ordnung ist, wäre die Gefahr da, dass die Verletzung wieder schlimmer wird."