Deutsch English
01.10.2016
Top-Thema

Wiegen in Neubrandenburg

Brähmer und Cleverly vor Halbschwergewichts-WM am Samstag im Limit!

Pressekonferenz Berlin

Verbrennungsgefahr: Brähmer warnt Cleverly vor "Hölle" Neubrandenburg!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Donnerstag, 2003-02-06

Bernard Hopkins am 29. März

Bernard Hopkins wird am 29. März auf Morrade Hakkar treffen

Er ist zwar der unumstrittene Weltmeister im Mittelgewicht, doch trotzdem sind die letzten Monate für Bernard Hopkins nicht gerade erfolgreich verlaufen. Denn nach seinem beeindruckenden technischen K.o.-Sieg in der zwölften Runde gegen Felix Trinidad im September 2001, stand der Amerikaner nur noch einmal im Ring. Im Februar vergangenen Jahres besiegte er dabei seinen Landsmann Carl Daniels in Runde zehn vorzeitig.
Nach seinem Erfolg gegen den Puertoricaner Trinidad feierten ihn viele Fans als Superstar, doch diesem Status folgte eine lange Zeit des Wartens. Diese soll am 29. März vorbei sein, wenn der 38-Jährige auf den Franzosen Morrade Hakkar trifft. Dieser Fight wird, nachdem er bereits für Januar geplant war, nur im Rahmen des Schwergewichtskampfes zwischen David Tua und Hasim Rahman ausgetragen. Und das, obwohl das Aufeinandertreffen von Hopkins und Hakkar in der Heimatstadt des Mittelgewichtschampions, Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania, stattfindet.
Don King, Promoter von Hopkins, zeigt jedoch Verständnis für die Situation. "Bernard möchte gerade diesen Kampf bestreiten. Er weiß, wenn er gewinnt, öffnet ihm das die Tür für einen Kampf gegen den WBO-Champion im Super-Mittelgewicht Joe Calzaghe oder gegen den Sieger aus dem Vereinigungskampf Ottke gegen Mitchell", erklärte der Promoter mit der Sturmfrisur gegenüber der amerikanischen Zeitung USA TODAY.
Der Fight gegen den 31-jährigen Franzosen Hakkar (29-3), Nummer eins der WBC-Weltrangliste im Mittelgewicht, soll dem Amerikaner Hopkins nicht einmal 1 Million US-Dollar bringen. Wenn man bedenkt, dass die Börse beim Aufeinandertreffen mit Felix Trinidad bereits doppelt so hoch war, ist das sicherlich auf den ersten Blick ein Rückschritt für den IBF-, WBC- und WBA-Champion, der im letzten Jahr die Angebote der TV-Sender HBO und Showtime ausschlug.
Insofern ist die Aussage von Ding King sicherlich realistisch. Hopkins, der bisher 41 Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden erreichte, könnte bei einem Erfolg gegen Hakkar durchaus noch einmal Kasse machen. Ob dies dann allerdings in den USA möglich ist, bleibt dagegen fraglich. Denn ob Joe Calzaghe aus Wales in den Staaten gegen den Amerikaner antreten würde, scheint eher unwahrscheinlich. Hingegen klar ist, dass der 38-Jährige aufgrund seines Alters zukünftig nicht mehr so fahrlässig sein dürfte, wenn es darum geht, ein Angebot anzunehmen oder es abzulehnen.