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Montag, 2008-01-07

Bell unterliegt Mormeck

Jean-Marc Mormeck ist wieder Titelträger im Cruisergewicht. Der Franzose besiegte am Samstagabend in Levallois-Perret, nordwestlich von Paris gelegen, den bisherigen WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion ONeil Bell in einem Rematch über zwölf Runden knapp, aber einstimmig nach Punkten (115:113, 115:113 und 116:112).

Mormeck ist wieder WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion (Fotos: SE)
Im Palais des Sports Marcel Cerdan wirkte der 34-jährige Mormeck zu Beginn des Aufeinandertreffens deutlich aggressiver. Immer wieder verbuchte er harte Treffer mit der Rechten für sich. Bell hielt zwar mit seiner Führhand und Links-Rechts-Kombinationen dagegen, doch insgesamt agierte der Titelverteidiger zu passiv.
Ab der zweiten Runde brachte Mormeck zudem seine linken Haken ins Ziel. Oft kam er zum Körper des Jamaikaners durch. Doch im vierten Durchgang war Bell mehrmals in der Lage, die Aktionen des Gegners zu kontern. In der sechsten Runde hatte der Titelverteidiger dann seine stärkste Phase. Nach harten Händen geriet Mormeck in Bedrängnis.
Der in Atlanta lebende Cruisergewichtler ließ nicht locker, versuchte auch in der Folge, mit seinen Angriffen zu punkten. Besonders in den letzten drei Runden agierte er sehr druckvoll. Der inzwischen erschöpft wirkende Mormeck setzte in dieser Phase auf seine technischen Fertigkeiten und versuchte, den Gegner auf Distanz zu halten.
Am Ende reichte es für den Franzosen zu einem knappen Sieg. "Ich bin so glücklich für mich und Frankreich, dass ich die Titel zurück gewonnen habe. Ich habe eine Menge Opfer dafür gebracht. Danke an mein Team, Don King und meinen neuen Trainer Richie Giachetti für die Hilfe, diesen Kampf zu gewinnen", sagte Mormeck nach seinem Erfolg.

Titelaspirant Marco Huck beobachtete den WM-Fight vor Ort (Foto: SE)
Der 22-jährige Marco Huck, der demnächst gegen Vadim Tokarev um das WM-Herausforderungsrecht bei der IBF kämpft, war ebenfalls vor Ort. "Die Zuschauer haben Jean-Marc Mormeck regelrecht nach vorne gepeitscht. ONeil Bell war in seinen Aktionen oft zu langsam, so dass Mormeck am Ende verdient vorne lag", beurteilte er den Fight.