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Freitag, 2004-11-19

"Battle for Supremacy"

Doppel WM in New York: Byrd und Ruiz gewinnen – Holyfield verliert

In der Nacht zum Sonntag veranstaltete Promoter Don King, (in New York) die doppel Weltmeisterschaft "The Battle for Supremacy" (die Schlacht um die Vorherrschaft).
Rechtsausleger Chris Byrd (38 Siege/2 Niederlagen/1 Unentschieden) besiegte im atraktiveren der beiden WM-Duelle seinen Landsmann und Freund Jameel McCline (31/4/3) über zwölf Runden. Byrd überstand gegen den Ex. Champion McCline einen Niederschlag in der zweiten Runde und sicherte sich den Kampf dank eines starken Endspurts. Mit einem 2:1 Punkturteil bleibt er Weltmeister im Schwergewicht nach IBF-Version. "Ich habe wie ein wahrer Champion gekämpft", schätze Byrd seine Leistung ein. Immerhin brachte der Olympia-Zweite im Mittelgewicht von 1992 über einen halben Zentner weniger auf die Waage als sein Herausforderer McCline.
Weltmeister John Ruiz (41/5/1) sicherte sich seinen WBA-Gürtel gegen Andrew Golota (38/5/1). Nach einem unsauberen Fight über zwölf Runden, gewann er umstritten nach Punkten. Für die Mehrheit der 12 777 Zuschauer im legendären New Yorker Madison Square Garden hatte Andrew Golota (36) gewonnen. Der Pole Ruiz lag in der Trefferstatistik vorn und konnte Ruiz mit einer Rechten ans Kinn, in der zweiten Runde, Niederschlagen. Trotzdem reichte es für den in Chicago lebenden Profi aus Warschau auch in seinem dritten WM-Kampf nicht zum Sieg. "Die Punktrichter haben die Kämpfe außerhalb des Rings und nicht im Ring verfolgt. Nur ich kann gewonnen haben", wetterte Golota nach dem Kampf.
Ebenfalls entäuchend verlief der Abend für Ex-Weltmeister Evander Holyfield, der seine achte Niederlage im 48. Kampf hinnehmen musste. Der 42-Jährige unterlag seinem fünf Jahre jüngeren Landsmann Larry Donald (42/3/2) über zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Trotz der deprimierenden Vorstellung will Holyfield seiner Karriere kein Ende setzen: "Ich kann nicht realisieren, dass es vorbei sein soll."