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Donnerstag, 2009-05-14

Bamberg feiert den Europameister

Marco Huck bleibt Europameister (Foto: SE)

Spektakuläre Titelverteidigung – Käpt´n Huck lässt Rusal keine Chance

Käpt´n Huck hat seinen Europameistergürtel im Cruisergewicht erfolgreich verteidigt. Vor 4.000 Zuschauern in der ausverkauften Bamberger JAKO Arena besiegte er Vitaliy Rusal durch technischen K.o. in der fünften Runde. Der von den Klitschkos vermarktete Herausforderer hatte Käpt´n Hucks Schlagkraft und Explosivität nichts entgegenzusetzen. Immer wieder schlugen hammerharte Kombinationen bei dem Ukrainer ein. Kurz vor Ende der fünften Runde war dessen Schicksal dann besiegelt. Nach einem weiteren Schlagfeuerwerk verlor er seinen Mundschutz und taumelte schwer gezeichnet durch den Ring. Der Referee zählte ihn an, gab den Kampf aber noch einmal frei, worauf Huck unter den lautstarken Anfeuerungsrufen des Publikums zum Endspurt ansetzte. Zwei Sekunden vor Rundenende nahm der Ringrichter den verteidigungsunfähigen Rusal schließlich aus dem Kampf. "Ich freue mich sehr über den Sieg", sagte Huck. "Ich will meinen Fans immer ein Spektakel bieten. Das ist mir heute wieder gelungen." 

Huck setzte viele Treffer 

Die Stimmung in der JAKO Arena, sie hätte besser kaum sein können. Immer, wenn Huck zu einer seiner gefürchteten Schlagserien ansetzte, brandete frenetischer Jubel auf. Schon in den ersten Runden deutete Huck sein Potential an, aber noch gelang es dem aktiven Rusal, größeren Schaden von sich abzuwenden. Der Versuch des Klitschko-Kämpfers, seinerseits Treffer zu landen, war nur selten von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Anders hingegen Huck: In jeder Runde landete er harte Hände – erst zum Körper, dann mehr und mehr auch zum Kopf. "Marcos Explosivität ist wirklich einzigartig", lobte Trainer Ulli Wegner. "Er hat sich sehr geschickt verhalten. So viele rechte Hände wie heute habe ich ihn noch nie ins Ziel bringen sehen." 

Das Ende in Runde 5 

Mehrere harte Rechte waren es auch, die dem Kampf zwei Sekunden vor Abschluss der fünften Runde ein Ende bereiteten. "Ich muss zugeben, dass ich nicht mit meiner Leistung zufrieden bin", so Rusal. "In einem zweiten Kampf würde ich sicher einiges anders machen." Käpt´n Huck freute sich derweil über ein kleines Jubiläum. Er feierte den 25. Sieg und den 20. K.o.-Erfolg seiner Karriere. Dreimal hat er seinen EM-Titel nun bereits schon verteidigt, jedes Mal durch K.o. "Mein Ziel ist es nach wie vor, Weltmeister zu werden", so Huck. "Ich habe da vollstes Vertrauen in meinen Manager Wilfried Sauerland, bei dem ich mich recht herzlich bedanken möchte. Er wird sich schon darum kümmern." 

Ulli Wegner, Käpt´n Huck und Wilfried Sauerland (Fotos: SE und Werner Dittmair)