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Montag, 2006-02-13

Axel fliegt nach Florida

Der Countdown für Schulz-Comeback hat begonnen


Axel Schulz mit Freundin Patricia
Axel Schulz im Anflug auf Florida. Am 10. Februar um 9:10 Uhr flog Schulz mit Freundin Patricia von Berlin-Tegel in sein neues Traings-Domizil in den USA, wo er sich auf sein Comeback im Boxring vorbereiten will.
Gegenüber der BILD-Zeitung sagte der Schwergewichtler: "Elf Wochen lang werde ich in den USA Kraft und Ausdauer trainieren. Ab und zu auch schon an den Sandsack hauen. Danach unterziehe ich mich einem gründlichen Fitness-Check. Stimmen alle Werte, kehre ich in den Boxring zurück." Auf die Frage warum er dafür nach Florida fliegen muss meint Schulz: "Natürlich ist es angenehmer, in der Wärme zu trainieren. Aber in Florida habe ich den Kopf frei, kann mich voll auf das Training konzentrieren. Das ist der Hauptgrund."
Bereits in den letzten Wochen feilte Schulz in einem Beeskower Fitness-Studio an seiner Figur. "Meine Knochen halten. Ich habe an Muskelmasse zugenommen und bin nach wie vor voll motiviert. Das wesentliche ist: Ich muss nicht boxen, ich will."
In Florida wird der Frankfurter von drei Fitness Trainern beraten. Mit ihrer Hilfe will Schulz in einigen Monaten topfit in den Ring zurückkehren.
Die Beliebtheit des sympathischen Talk-Show-Plauderers mit dem Basecap, der bei seinen Ring-Auftritten bis zu 17 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen versammelte, steht konträr zu seinem Erfolg: Drei Mal kämpfte er um die WM-Krone (George Foreman, Francis Botha, Michael Moorer), drei Mal um den EM-Gürtel (zwei Mal Henry Akinwande, Wladimir Klitschko). Nie stieg er als Sieger aus dem Ring.
Bei seinem letzten Auftritt gegen Klitschko am 25. September 1999 in Köln wurde er vom Ukrainer geradezu verprügelt. Sein Trainer Manfred Wolke bescheinigte ihm anschließend "geringstes Mittelmaß". Mit den Worten "Ich habe in der Weltspitze nichts mehr zu suchen" erklärte Schulz daraufhin seinen Rücktritt. Eine Rückkehr in den Boxring schloss Schulz damals aus Angst um seine Gesundheit definitiv aus. "Ich habe 20 Jahre geboxt. Das geht irgendwann auf die Gesundheit, da wird man blöd. Vielleicht bin ich ja nur einen Treffer davon entfernt, dass ich stottere. Nein, meine aktive Box-Karriere ist vorbei."
Das scheint er nun vergessen zu haben.