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Donnerstag, 2003-02-13

Austins zehnte Verteidigung

Tim Austin will die IBF-Krone im Bantamgewicht zum zehnten Mal verteidigen

Im Caesars Palace in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada steht am Samstag bereits die zehnte Titelverteidigung von Tim Austin, IBF-Weltmeister im Bantamgewicht, auf dem Programm. Gegner wird der Mexikaner Rafael Marquez sein. Er ist der Bruder des IBF-Champions im Federgewicht, Juan Manuel Marquez, der sich den zuvor vakanten Gürtel am 1. Februar gegen Manuel Medina sicherte.
Tim Austin erreichte bisher 25 Siege und ein Unentschieden in den bisherigen 26 Profifights seiner Laufbahn. "Ich fühle mich mental und physisch gut und bin in einer großartigen Form. Ich bin hier, um gegen einen sehr starken Konkurrenten zu kämpfen", schilderte der Bantamgewichtler die Situation vor dem Aufeinandertreffen.
"Ich habe sehr viel Erfahrung im Ring und meine Fähigkeiten werden mit jedem Kampf besser. Wir sind beide gute Boxer, und wir sind beide hungrig auf den Gürtel am Samstag. Aber ich bin bereit, meinen Titel zu verteidigen", äußerte sich der 31-jährige Champion weiter.
Sein Herausforderer Rafael Marquez erzielte in 31 Profikämpfen 28 Siege und musste den Ring dreimal als unterlegener Athlet verlassen. "Ich habe eine Menge Respekt vor Austin und seinen boxerischen Fähigkeiten. Mit meinen Möglichkeiten will ich in der Lage sein, ihm einen aufregenden Kampf zu liefern", sagte der 27-jährige Mexikaner im Vorfeld des Ringgefechtes.
"Es liegt in meiner Verantwortung, ob ich gut kämpfe. Ich habe für diesen Fight doppelt so hart trainiert, deshalb habe ich die Chance, neuer Weltmeister zu werden. Ich habe den Killerinstinkt, der mich auf ein höheres Niveau bringen wird", fuhr die Nummer eins der IBF-Weltrangliste im Bantamgewicht fort.
Sollte Austin am Wochenende erneut gewinnen, ist ein Kampf gegen Marco Antonio Barrera im Gespräch. Dazu müsste der IBF-Weltmeister allerdings gleich zwei Gewichtsklassen aufsteigen. Trotzdem scheint der Amerikaner nicht abgeneigt zu sein. "Ich würde aufsteigen und würde Barrera einen harten Kampf bieten. Ich finde diese Möglichkeit in Ordnung", schloss der Boxprofi aus Cincinnati ein Aufeinandertreffen im Federgewicht nicht aus.