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Mittwoch, 2004-05-12

Aufholjagd von Marquez

Juan Manuel Marquez bleibt IBF-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Federgewicht

Mit einem Unentschieden (115:110, 110:115 und 113:113) endete das Aufeinandertreffen zwischen IBF-Weltmeister und WBA-Super-Champion Juan Manuel Marquez aus Mexiko und Manny Pacquiao von den Philippinen. Damit blieb der 30-jährige Titelverteidiger in der Nacht von Samstag auf Sonntag im MGM Grand in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, im Besitz seiner WM-Gürtel.
Doch schon die Anfangsphase des Ringgefechtes hatte es in sich. Noch in der ersten Runde schickte Rechtsausleger Manny Pacquiao seinen Gegner mit seiner Linken dreimal zu Boden. Doch der schwer gezeichnete Marquez überstand diesen Durchgang und versuchte, in der Folgezeit selbst aus der Rückwärtsbewegung heraus zu Treffern zu kommen. Ab der fünften Runde fand die Rechte des Titelverteidigers immer häufiger ihr Ziel. Die Aktionen des Mexikaners führten zu einem Cut über dem rechten Auge Pacquiaos.
Juan Manuel Marquez erboxte sich in dieser Phase mit seinen effektiven und harten Kontern ein deutliches Übergewicht. Zudem hielt er seinen Kontrahenten auf Distanz, so dass dieser seine linke Gerade nur noch selten ins Ziel bringen konnte. Ab dem neunten Durchgang versuchte Pacquiao den Druck wieder zu verstärken. In den letzten Runden des dramatischen und spannenden Fights konnte sich keiner der beiden Konkurrenten entscheidende Vorteile verschaffen.
"In der ersten Runde war ich zu selbstsicher. Aber ich überstand die Runde und dachte, dass ich gewonnen hätte", erklärte Juan Manuel Marquez nach dem Aufeinandertreffen. Der Schützling von Trainer Ignacio Beristain hat jetzt 42 Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden in seiner Profikampfbilanz zu Buche stehen. "Ich bin enttäuscht, denn ich hätte der Sieger sein müssen", sagte Manny Pacquiao nach dem Ringgefecht. Der 25-Jährige weist jetzt 38 Siege, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden in seinem Kampfrekord als Boxprofi aus.