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Freitag, 2003-08-22

Auch Chemnitz in Liga eins

Der Boxclub Chemnitz 94 startet im November als neunter Verein in die 1. Bundesliga

Der Boxclub Chemnitz 94, im letzten Jahr Vierter der 2. Bundesliga, wird als neunter Verein in die Saison 2003/2004 in die 1. Box-Bundesliga starten. Das ergab eine unerwartet notwendig gewordene Eilentscheidung durch den Vereinsvorstand und seinem Förderverein am Donnerstagmittag.
"Wir haben uns aus sportlicher Notwendigkeit heraus dafür entschieden, obwohl unser Saisonetat noch nicht gedeckt ist. Da es keine 2. Bundesliga mehr gibt, wären unsere Spitzenboxer wie Sven Dahl oder Vladimir Pletnev in der Oberliga einfach unterfordert", begründete Manager Olaf Leib die nicht einstimmig getroffene Entscheidung.
Auch wenn er von der neuen Situation quasi überrollt wurde, sieht Leib die Sache optimistisch. "Wir hoffen, uns gelingt eine erfolgreiche Finanzierung unserer Erstligapremiere. Es ist ja für Chemnitz und Sachsen eine Chance, mehr sportlich bundesweit auf sich aufmerksam zu machen", erklärte der Manager, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der "Chemnitzer-Boxsport-Förderer 2000" ist.

Meldeschluss für die 1. Bundesliga war eigentlich schon vorher. Doch den "Chemnitzer Wölfen", die fristgemäß am 25. Juli für die nicht mehr existierende 2. Bundesliga gemeldet hatten, wurde ein kurzer Aufschub gewährt, um sich doch noch für die Anmeldung zur Eliteliga entscheiden zu können.
Zuvor hatten sich bereits Titelverteidiger Velberter BC, Vizemeister Bayer Leverkusen, der Boxring Hertha BSC Berlin, der KSV Demmin, die Kampfgemeinschaft Wolfenbüttel/Braunschweig sowie die Boxclubs aus Eichstätt, Singen und Cottbus für die Teilnahme an der 1. Bundesliga entschieden.