Deutsch English
24.05.2017
Top-Thema

Zeuge auf Abrahams Spuren:

WM-Kampf in Wetzlar gegen Paul Smith!

Auf dem Weg zur WM:

Feigenbutz will sich von Nemesapati nicht aufhalten lassen!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Samstag, 2005-10-01

ARD-Experte mit Heimspiel

Andreas Witte - Der Kommentator des Hauptkampfes Valuev vs. Donald


Andreas Witte kommentiert Valuevs Kampf in Oldenburg
Wenn am Samstagabend in der EWE Arena der Russische Riese Nikolai Valuev gegen Larry Donald (USA) in den Ring steigt, werden Millionen Zuschauer im Ersten live dabei sein. Der Kommentator des Hauptkampfes der Internationalen Boxgala kommt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg – dennoch hat Andreas Witte am Samstag ein echtes Heimspiel. 1955 wurde er in Oldenburg geboren, und bevor ihn sein Beruf in die weite Welt des Sports hinausführte, lernte er das journalistische Handwerkszeug bei der Nordwest-Zeitung, bei der er von 1974 bis 1976 als Volontär erste Reporter-Erfahrungen sammelte. Wittes Eltern und viele Freunde wohnen heute noch in Oldenburg. "Ich bin ein erdverbundener Niedersachse", sagt der ARD-Kommentator, "und deshalb ist es für mich auch etwas Besonderes, ausgerechnet in meiner Heimatstadt diesen so wichtigen Kampf zu kommentieren."
Andreas Witte studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Köln und den USA. Er gehört zum festen Team der Fußball-Bundesliga-Reporter der "Sportschau". Bei den Olympischen Spielen in Barcelona und Seoul und anderen größeren Sport-Veranstaltungen war er als Reporter dabei.
Auch im Hörfunk wird Andreas Witte regelmäßig eingesetzt.
Privat spielt er gerne Basketball, ist mit 1,83 m für eine Profikarriere allerdings nicht groß genug. 1961 trat er in die Basketball-Abteilung des Oldenburger Turnerbundes ein, und selbst jetzt, als Hauptstadt-Reporter, ist er noch passives Mitglied.
In seine Heimat kommt der sympathische Fernsehmann gern und regelmäßig. "Ich habe sogar noch eine Stammkneipe in Oldenburg" verrät er der NWZ, "das Beppo. Da bin ich jedes Jahr am zweiten Weihnachtstag beim Skatturnier."
Wittes Eltern Heinz und Helga werden am Samstag nicht in der Halle sein, sondern den Kommentar ihres Sohnes live vor dem Fernseher verfolgen. "Mein Vater ist schon 84 Jahre alt, die Strapazen für ihn wären so groß", sagt Witte und erinnert sich gern an seine Kindheit, die ihm den Weg in die Sportreporterriege der ARD ebnete. "Alles, was ich an Sportbegeisterung in mir habe, hat mein Vater geweckt. Er ist ein absoluter Fan und Fachmann. Früher waren wir das ganze Wochenende unterwegs – Freitagabend beim Basketball, samstags beim Handball und sonntags beim Fußball."
Das journalistische Handwerkszeug lernte Witte beim langjährigen NWZ-Sportchef Horst Hollmann. "Im Juni wurde er verabschiedet, ging in Pension – bei der Feier war ich natürlich auch dabei."
Andreas Witte kennt seine Wurzeln und hat sie nicht vergessen. Am Samstag wird er den Kampf des Russischen Riesen für etwa sechs Millionen Zuschauer im Ersten kommentieren.