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Der Kampf um die WBO-WM im Cruisergewicht in der Zusammenfassung
Alekseev im Porträt

Alexander Alekseev will den EM-Titel (Fotos: Marianne Müller)
Cruisergewichtler will am 4. Februar gegen Licina Europameister werden
Am 4. Februar will Alexander Alekseev (24 Profikämpfe; 22 Siege, davon 20 durch K.o.) Europameister werden. In der Fraport Arena tritt er gegen Enad Licina an. Alekseev, derzeit die Nummer sechs der WBO-Weltrangliste im Cruisergewicht, galt lange Zeit als potentieller WM-Kandidat im Profilager. Doch zwei vorzeitige Niederlagen, im Jahr 2009 gegen Victor Emilio Ramirez und im Jahr 2010 gegen Denis Lebedev, warfen den heute 30-Jährigen erst einmal zurück. Aus der Bahn geworfen haben sie den intelligenten Jungen, der 1981 in der usbekischen Hauptstadt Taschkent geboren wurde, aber nicht - das beweisen auch seine letzten drei Siege in Folge.
Alekseev heuerte 2006 zunächst beim Hamburger Universum-Boxstall an. Er war im Jahr zuvor Amateuer-Weltmeister geworden. Als Profi wurde er zunächst von Meistermacher Fritz Sdunek gecoacht. Der bescheinigte dem Rechtsausleger Fähigkeiten, die denen von Vitali Klitschko nahe kamen.
Im 17. Profikampf scheiterte er aber in Düsseldorf im Kampf um die WBO-Interims-WM gegen den Argentinier Victor Emilio Ramirez. Es folgte 2010 eine K.o.-Niederlage in Runde zwei gegen den schlagstarken Russen Denis Lebedev. Damit schien die Karriere des 1,88 Meter großen Fighters 2010 schon fast gelaufen zu sein. "Beide Male war ich nicht richtig bereit", blickt Alekseev zurück. "Der Kampf gegen Ramirez kam zu früh für mich. Und den Kampf gegen Lebedev hätte ich verschieben müssen. Ich war vorher erkältet und habe den Gegner dazu noch unterschätzt. Doch ich habe aus diesen Fehlern gelernt."
Neuer Stall, neues Glück? Von der Universum Box-Promotion wechselte Alekseev danach in Hamburg zu EC Boxpromotion. Dort wird er als Aushängeschild des Teams von Oktay Urkal trainiert. Urkal: "Trotz der sportlichen Rückschläge glaube ich daran, dass Alexander doch noch nach ganz oben kommt. Er ist ein Juwel."
Alekseev selbst hat klare Ziele: "Enad Licina ist ein netter Junge. Er boxt ordentlich. Aber es wird nicht reichen. Der EM-Titel gehört mir." Und danach will er natürlich schon bald eine WM-Chance: "Ich bin mir sicher, dass mein Promoter dafür sorgen wird. Die können nicht ewig weglaufen. Ich werde auch Weltmeister - und zwar bei allen Verbänden."
Dazu müsste er aber erst einmal Enad Licina besiegen. Man darf gespannt sein, ob ihm das am 4. Februar in der Fraport Arena in Frankfurt gelingt.
Eintrittskarten für die Veranstaltung in Frankfurt sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.









