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Donnerstag, 2006-07-20

Abraham kontert Miranda

Verbale Angriffe des Herausforderers - Arthur: "Lächerlich!"

Gut einen Monat vor der IBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht zwischen dem Champion Arthur Abraham (Berlin) und Edison Miranda hat der kolumbianische Herausforderer den verbalen Schlagabtausch eröffnet. US-amerikanische Internetportale zitieren den in Miami lebenden Miranda mit den Worten: "Abraham hat Angst vor meiner Power."

Edison Miranda
Hintergrund ist, dass der Kolumbianer den WM-Kampf nicht in den von ihm normalerweise genutzten Boxhandschuhen der Marke "Reyes" bestreiten darf. "Abraham weiß, dass ich der Stärkere bin und hat Angst, gegen mich K.o. zu gehen."
Der Titelverteidiger, der sich im heimischen Berliner Max-Schmeling-Gym auf den Kampf vorbereitet, schüttelt über diese Aussagen den Kopf: "Das ist lächerlich. Egal, welche Handschuhe wir tragen – am Ende wird Miranda auf dem Boden liegen. Ich bin der Champion, also habe ich die Wahl der Handschuhe. So einfach ist das."
Auch Sauerland-Geschäftsführer Chris Meyer ist verwundert über die verbalen Attacken des Herausforderers. "In den Verhandlungen hat Mirandas Promoter kein Wort zur Handschuhfrage gesagt. Die Angriffe sind nicht gerechtfertigt. Bei uns in Deutschland ist es so, dass beide Boxer mit Handschuhen gleicher Marke und Größe boxen müssen. Wir haben Arthur mit Mirandas Wunsch konfrontiert, aber natürlich will er lieber mit den Handschuhen kämpfen, die er kennt und mit denen er auch trainiert.

Arthur Abraham
Zudem haben wir einen Ausrüstervertrag und können nicht einfach mit Handschuhen anderer Marken boxen. Da wir der Veranstalter des Kampfes sind und Arthur der Weltmeister, ist die Sachlage eindeutig. Das haben wir uns auch von der IBF bestätigen lassen."
Das Recht, den WM-Kampf ausrichten zu dürfen, hat das Sauerland-Team in einer Versteigerung der International Boxing Federation erworben. Damit obliegt auch die Wahl der Handschuhe dem deutschen Boxstall.