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Dienstag, 2009-06-02

Abraham: Heimspiel gegen Oral

Chris Meyer, Arthur Abraham, Mahir Oral und Ahmet Öner (Fotos: SE)

King Arthur kehrt in die Max-Schmeling-Halle zurück

Erste Pressekonferenz vor der IBF-Weltmeisterschaft zwischen dem in 29 Profikämpfen ungeschlagenen King Arthur Abraham und Mahir Oral (28 Profikämpfe; 25 Siege, davon 10 K.o.´s, 2 Unentschieden): Knapp vier Wochen vor dem Mittelgewichts-Showdown in der Berliner Max-Schmeling-Halle trafen sich die beiden WM-Kontrahenten am Dienstag bei einer Pressekonferenz, um erste Prognosen zum Kampf am 27. Juni abzugeben. Wer dabei große Töne des 29-jährigen IBF-Champions und seines Herausforderers aus Hamburg erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Denn beide gaben sich äußerst gelassen und entspannt.

 

"Für mich war das eine Freude, als ich hörte, dass ich gegen Arthur antreten kann. Wir kennen uns aus früheren Zeiten vom Sparring. Doch mittlerweile sind wir beide gereift. Arthur ist zum König geworden und auch ich habe mich deutlich entwickelt", sagte Mahir Oral zum Auftakt. Zwar könne er sich noch sehr gut an Abrahams brutalen K.o.-Sieg gegen Khoren Gevor im August 2007 in Berlin erinnern, Angst habe er deshalb aber nicht. "Natürlich hat man als Boxer Respekt. Doch Khoren hat damals zunächst relativ gut ausgesehen. Der Niederschlag in der elften Runde sah spektakulär aus. Doch wenn das nicht passiert wäre, würden wir diesen Kampf heute mit ganz anderen Augen sehen", so der 29-Jährige.

 

Ahmet Öner, der Manager des Herausforderers, freute sich über das Zustandekommen des WM-Fights. "Zunächst einmal muss ich sagen, Mahir ist der Sache nicht aus dem Wege gegangen. Viele andere im Mittelgewicht drücken sich vor Arthur, weil sie sich keine Chancen ausrechnen. Aber ich habe zu Mahir gesagt, dass er nichts zu verlieren hat. Sollte er wirklich untergehen, dann gegen den stärksten Weltmeister der Gewichtsklasse. Und das ist Arthur Abraham. Also haben wir nichts zu verlieren", so Öner. "Mahir ist ein Wettkampftyp. Zwar ist Arthur Abraham in diesem Kampf der Favorit. Doch wir rechnen uns eine Chance aus. Am 27. Juni werden wir schließlich alle schlauer sein."

 

Für King Arthur ist der Fight in der Hauptstadt ein echtes Heimspiel. "Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Max-Schmeling-Halle, vor allem an den Kampf gegen Khoren Gevor. Das war damals eine schwere Sache", blickte der in Berlin lebende und trainierende IBF-Titelträger zurück. Auch den Fight gegen Mahir Oral nehme er nicht auf die leichte Schulter. "2003 und 2004 haben wir in Köln öfter miteinander Sparring gemacht. Wir haben uns menschlich sehr gut verstanden. Wir sind Sportler und trainieren hart. Jeder von uns macht seine Arbeit, er seine und ich meine. Deshalb ist doch klar, dass ich auf jeden Fall gewinnen will. Danach geht es dann weiter wie vorher", so der IBF-Weltmeister.

 

"Mahir ist ein toller Junge. Im Ring werden wir sehen, wer der Bessere ist", ergänzte Trainer Ulli Wegner. "Ich glaube, dass es ein toller Kampf wird - einer, der die Zuschauer bewegt. Die Boxfans haben in letzter Zeit auch ein paar schlechtere Kämpfe erleiden müssen. Deshalb wollen wir schon eine besondere Leistung zeigen. Natürlich wollen wir den Titel behalten. Aber wichtig ist auch, dass wir den Fans am 27. Juni guten und spannenden Sport bieten", fuhr der Erfolgscoach fort.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.