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Freitag, 2007-01-05

2007: Wegner optimistisch

Voller Eifer und Optimismus hat Ulli Wegner das neue Jahr begonnen. Zusammen mit seiner Trainingsgruppe hat sich der Star-Coach am Freitag ins Trainingslager nach Kienbaum verabschiedet. In dem abgeschiedenen Camp östlich von Berlin bereitet er seine Jungs auf neue Herausforderungen vor. "Die Stimmung ist sehr gut", lobt der Erfolgstrainer. "Alle gehen mit einem unheimlichen Elan an die Aufgabe und trainieren sehr fleißig. Da sind einige dabei, die Großes vorhaben!"


Der Trainer des Jahres will seinen Titel auch 2007 verteidigen.
Im Kampf um WM-Titel hat Wegner gleich mehrere Eisen im Feuer – wie zum Beispiel Marco Huck, Oktay Urkal und Pablo Hernandez. Aber auch Michel Trabant will 2007 in die Erfolgsspur zurückkehren. In Frank Shabani ist zudem ein junges Talent am Start. "Es macht mir eine unheimliche Freude, mit den Jungs zu arbeiten", freut sich Wegner. "Es geht sehr kameradschaftlich zu, das hat mich sehr beeindruckt. Hoffentlich geht es so weiter."
Unmut kommt nur auf, wenn er an die Ringflucht von Pietro Aurino denkt. "Das ist doch zum Kotzen, dass einem Mann mit solcher Klasse sowas macht", zürnt der Star-Coach. Seinem Schützling Huck hätte es jedenfalls gut getan, länger gegen ihn zu kämpfen. "Im Moment siegt Marco noch mit seiner Dynamik und Wucht, doch das muss man mit Vorsicht genießen. Er ist der Mann der Zukunft, muss sich aber noch im taktischen Bereich verbessern." In Basel kämpft er am 20. Januar gegen Ismail Abdoul.
Fröhlich machen Wegner auch die starken Trainingsleistungen von Oktay Urkal, der als Pflichtherausforderer schon bald gegen Weltmeister Miguel Cotto antreten wird, sowie das "Riesentalent" Hernandez. "Er ist kein Rohdiamant mehr, sondern eine Perle. Er ist unser bester Mann im Stall."


Die Vorbereitung auf den WM-Kampf läuft: Ulli Wegner und Oktay Urkal.

Für das neue Jahr hat Wegner ehrgeizige Ziele. "Wir stellen den Boxer und den Trainer des Jahres", so Wegner. "Das wollen wir natürlich auch vertreten und ausbauen."