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20. Sieg für Britsch

Britsch bleibt ungeschlagen (Fotos: Winfried Mausolf u. Photo Wende)
Punkterfolg gegen Cosseddu bringt wichtige Erfahrungen
Dominik Britsch bleibt als Profi weiter ungeschlagen! Der 22-Jährige, der von seinem Coach Ulli Wegner gerne als "Juwel" bezeichnet wird, gewann am Samstagabend in der Messehalle in Erfurt gegen den Italiener Lorenzo Cosseddu über acht Runden einstimmig nach Punkten (77:75, 77:75 und 78:75). Damit fuhr er den 20. Sieg im 20. Kampf ein.
Obwohl er am Ende vorne lag, war der Kampf für ihn schwerer, als von vielen angenommen. "Ich zog mir in der zweiten Runde einen Kapselriss zu. Es ist der Mittelfinger an meiner linken Hand. Wie es genau passiert ist, weiß ich nicht mehr. Zunächst glaubte ich, die Hand sei gebrochen. Doch die Diagnose der Ärzte war eine andere", so Britsch.
Der Neckarsulmer präsentierte sich zu Beginn des Fights sehr schnell auf den Beinen. Gegen den sehr aggressiv agierenden Cosseddu versuchte er, die Distanz zu halten und mit der Führhand zu punkten. Gegen den auf Sardinien lebenden Kontrahenten wirkte er auch in der zweiten Runde mit schnellen Schlagkombinationen variabler.
Im dritten Durchgang sorgte der hart schlagende Cosseddu mit einem linken Haken an die Stirn für eine Schrecksekunde im Lager des Neckarsulmer. Danach war Britsch zwar zunächst auf der Hut, ließ sich aber mehrfach an die Ringseile zurückdrängen. Mit zwischenzeitlichen Schlagserien behielt er aber dennoch die Oberhand.
In der Schlussphase drängte Lorenzo Cosseddu noch einmal mit aller Macht nach vorne. Und der 33-jährige Italiener traf. Vor allem in der letzten Runde kassierte Britsch mehr Treffer, als ihm lieb sein durfte. Zu Boden ging er aber nicht, so dass der einstimmige Punktsieg des Schützlings von Trainer Ulli Wegner nicht mehr in Gefahr geriet.
So durfte der Mittelgewichtler am Ende jubeln. "Ich bin nie ganz zufrieden, es gibt immer etwas zu verbessern. Ich wusste vorher, dass es gegen Cosseddu nicht so leicht wird. Also gibt es jetzt keinen Grund, nicht glücklich zu sein", so Britsch hinterher. Einziger Wehrmutstropfen: In den nächsten vier Wochen muss der Deutsche an der linken Hand eine Gipsschiene tragen.
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