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Der Kampf um die WBO-WM im Cruisergewicht in der Zusammenfassung
15. Sieg für Pulev

Kubrat Pulev bleibt als Profi weiter ungeschlagen (Fotos: Photo Wende)
Ramin-Schützling bleibt IBF-International Champion im Schwergewicht
Ein hartes Stück Arbeit für Kubrat Pulev bei seiner ersten Titelverteidigung als IBF-International Champion: Gegen den erfahrenen Briten Michael Sprott, der schon mit so namhaften Kontrahenten wie Ruslan Chagaev, Lamon Brewster und Alexander Dimitrenko im Ring gestanden hatte, musste der von Otto Ramin trainierte Pulev alles geben. Letztlich setzte sich der Schwergewichtler in der Baden-Arena in Offenburg mit einem technischen K.o.-Sieg durch.
Bereits in der ersten Runde erwischte Sprott seinen Gegner über dem linken Auge, ein kleiner Cut war die Folge. Auch in den folgenden Runden machte der Engländer dem Titelverteidiger das Leben schwer. Nicht nur boxerisch: Mit kleinen Faxen, Tanzeinlagen und einigen unsauberen Aktionen erwies sich der erfahrene Sprott als der zu erwartende unangenehme Kämpfer.
Erst ab der sechsten Runde konnte Kubrat Pulev deutlichere Akzente setzen, schlug schöne Kombinationen und kam zu klaren Treffern. Zum zehnten Durchgang trat sein 36-jähriger Widersacher aus Reading nicht mehr an. Der Engländer hatte sich offenbar eine Schulterverletzung zugezogen. Offizielles Urteil: Technischer K.o.-Sieg in der neunten Runde für Kubart Pulev.
Damit verbuchte der 30-jährige Schwergewichtler den 15. Sieg im 15. Profifight für sich. Der Bulgare empfahl sich damit für weitere Titelkämpfe. Pulev, zuvor die Nummer 13 der IBF- und WBO-Weltrangliste, nach dem Ende: "Es war ein guter Kampf von mir. Ich war gut vorbereitet. Er hatte keine Chance, um zu gewinnen. Wenn der Kampf noch zwei, drei Runden länger gedauert hätte, wäre mir vielleicht ein richtiger K.o. gelungen."

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