Huck vs. Richards
„Der Esel macht seinem Kampfnamen alle Ehre“
Pressetraining Berlin
Huck und Povetkin siegessicher
Allgemeine Angaben
Profirekord
10 Kämpfe: 10 (KO 7) Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen
Größter Erfolg als Profi: -
Amateurrekord
114 Kämpfe: 101 Siege, 2 Unentschieden, 11 Niederlagen
Größter Erfolg als Amateur: 4 x Brandenburger Meister, Zweiter bei den Internationalen Deutschen Junioren-Meisterschaften 1998, Brandenburg-Cup-Sieger 2000
Nick Klappert liebt den Boxsport. "Es ist die direkte Auseinandersetzung, das Messen der Kräfte in einem sportlichen Rahmen, was mir gefällt. Beim Boxen muss man an seine Grenzen gehen, das mag ich", so der Halb-Mittelgewichtler. So fiel die Entscheidung, es als Boxer zu versuchen, auch sehr früh. "Mit neun Jahren ging ich erstmals zum Boxtraining. Vorher war ich beim Fußball, doch das war irgendwie nichts für mich. Dann versuchte ich es mit Judo, das gefiel mir schon besser. Doch letztendlich entschied ich mich für das Boxen", blickt er zurück.
Für den Box-Club 05 Fürstenwalde, den UBV 1948 Schwedt und den BC Frankfurt (Oder) bestritt Klappert insgesamt 114 Amateurfights, von denen er 101 gewann. Zweimal erreichte er ein Unentschieden. Dabei war es meistens Hartmut Klappert, der Vater, der sich um die Trainingsarbeit seines Sohnes kümmerte. Doch als Nick Klappert Mitte 2006 Profi wurde, änderte sich das. Der deutsche Halb-Mittelgewichtler bestritt zunächst fünf Kämpfe bei kleineren Veranstaltern, ehe er dann im Mai 2008 zum Sauerland-Team wechselte.
Hier ist es Otto Ramin, der sich um seine Vorbereitung kümmert. Und das mit Erfolg: Nur zwei Minuten und 58 Sekunden benötigte Nick Klappert am 11. Juli 2008 bei einer Veranstaltung in Berlin, um seinen Kontrahenten Vladimir Fecko nach drei Niederschlägen durch technischen K.o. in der ersten Runde zu bezwingen. "Das war ein toller Einstand", freute sich Klappert nach seinem ersten Einsatz für das Sauerland-Team, "mit Otto Ramin habe ich endlich auch bei den Profis einen Coach, mit dem sich die Arbeit lohnt."
Um sich noch besser auf seine Kämpfe vorzubereiten, zog der gelernte Verfahrensmechaniker im Sommer 2008 aus Fürstenwalde nach Berlin. "Dort wohne ich nur fünf Minuten von unserer Trainingsstätte entfernt. Das ist optimal. Dadurch gibt es keine langen Anfahrtswege und ich kann mich voll und ganz aufs Boxen konzentrieren", erzählt er. Unter der Obhut seines Coaches fühlt sich Klappert sehr wohl. "Bevor ich meinen Vertrag bei Sauerland unterschrieb, war ich schon öfter zum Sparring bei Otto Ramin. Danach war für mich klar, dass ich von ihm gecoacht werden möchte."
Nick Klappert, der bislang bei den Berufsboxern noch ungeschlagen ist, hat große Ziele. "Das ist doch klar. Wenn man sich für das Profiboxen entschieden hat, will man Weltmeister werden. Doch ich weiß, dass man auf dem Weg dahin erst einmal kleine Schritte machen muss, um nach oben zu kommen. Die richtigen Eigenschaften, um erfolgreich zu sein, bringt er auf alle Fälle mit. Denn nicht wenige Boxsportexperten bescheinigen dem Deutschen ein gutes Auge, Schlagkraft, Schnelligkeit, Ausdauer und vor allem die Charakterstärke, um es bei den Profiboxern ganz weit zu bringen.
















